2025-12-03T05:51:34.672Z

Der Spieltag
Allen Grund zum Jubeln hatten die Kicker ds FC Stätzling, die noch den zweiten Tabellenplatz eroberten.
Allen Grund zum Jubeln hatten die Kicker ds FC Stätzling, die noch den zweiten Tabellenplatz eroberten. – Foto: Sebastian Stadali

Der FC Stätzling schnappt sich den Relegationsrang

Am letzten Spieltag überholt der Bezirksligist noch den TSV Gersthofen und bekommt dabei Schützenhilfe vom TSV Haunstetten +++ Horgau und Ziemetshausen spielen um den Klassenerhalt

Spannender hätte das Saisonfinale in der Bezirksliga Nord kaum sein können. Auf den letzten Drücker sicherte sich der FC Stätzling die Vizemeisterschaft und geht damit in die Aufstiegsrelegation zur Landesliga. Dem SC Griesbeckerzell nutzte auch ein 3:0-Erfolg gegen den VfR Neuburg nichts mehr, nach zwei Jahren geht es zurück in die Kreisliga. Die Chance auf den Klassenerhalt haben noch der FC Horgau und der TSV Ziemetshausen. In der Relegation um einen freien Bezirksliga-Platz kommt es am Mittwoch zu folgenden Duellen: FC Horgau - TSV Kammlach (18.30 Uhr in Wiesenbach) und FC Oberstdorf - TSV Ziemetshausen (19 Uhr in Germaringen). Die Sieger treffen in der zweiten Runde aufeinander.

Der FC Stätzling trat beim TSV Nördlingen II stark auf, ließ keine Torchance zu und gewann mit 3:0. Markus Böck hatte für die Stätzling Führung gesorgt, eine Viertelstunde später erhöte Mert Sert trotz Bedrängnis auf 2:0. Bis zur Pause hatten noch Daniel Palluch und Markus Böck weitere klare Möglichkeiten für einen Treffer. Außerdem hatte Luca Lenz bei seinem Freistoß an den Querbalken Pech.
Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierten der FCS das Geschehen, kurz vor Schluss gelang Alexander Meixner per Kopf noch der dritte Treffer. Als in Nördlingen dann der letzte Pfiff ertönte, hieß es warten. Denn die Partie des TSV Gersthofen beim TSV Haunstetten dauerte noch einige Minuten. Als feststand, dass es für Stätzling zur Vizemeisterschaft gereicht hat, gab es aber kein Halten mehr. (bidi/ddur) Lokalsport FA
Schiedsrichter: Abdullah Carman (Hollenbach) - Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Markus Böck (16.), 0:2 Mert Sert (35.), 0:3 Alexander Meixner (89.)

Dank einer starken Vorstellung besiegte der SV Wörnitzstein-Berg den Meister TSV Hollenbach mit 3:0 und verschaffte dem Spielertrainer-Duo Bobinger/Knötzinger sowie Jonas Veh (alle zum TSV Rain) und Torhüter Martin Müller (TSV Harburg) einen würdigen Abschied.
Als Dominik Marks im Hollenbacher Strafraum gefoult wurde, verwandelte Michael Knötzinger den fälligen Elfmeter souverän. Der schönste Angriff des Tages brachte das 2:0: Daniel Habersatter bediente den einlaufenden Maximilian Bschor, der mühelos einschob.
Nach der Pause ging beiden Mannschaften das hohe Tempo der ersten Hälfte etwas ab, doch der SVW behielt jederzeit die Kontrolle. Beim 3:0 steckte Jonas Veh den Ball perfekt auf den durchgebrochenen Timo Zausinger durch, der zum 3:vollstreckte. (svw) Lokalsport DW
Schiedsrichter: Sebastian Eder (Holzkirchen) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Michael Knötzinger (9. Foulelfmeter), 2:0 Maximillian Bschor (19.), 3:0 Timo Zausinger (73.)

Der VfL Ecknach und der BC Rinnenthal trennten in einem unterhaltsamen, aber sportlich unbedeutenden Spiel mit 3:3. Beide Mannschaften hatten noch Lust zu kicken und spielten mit offenem Visier. Ecknach ging durch Serhat Örnek in Führung, Rinnenthals Michael Fesenmayr und Manuel Utz drehten die Partie zunächst. Als Sascha Meyer der Ausgleich nach einer Stunde das 2:2 und erst er und dann Robin Streit kurze Zeit darauf den Pfosten des Rinnenthaler Gehäuses trafen, sprach viel dafür, dass Ecknach das Blatt wieder wenden könnte.
In der 82. Minute entschied Schiedsrichter Sebastian Deak, der keine Mühe mit dem fairen Duell hatte und ohne Gelbe Karte auskam, zu Recht auf Strafstoß für Rinnenthal. Utz ließ sich nicht zweimal bitten – 2:3. Das war allerdings noch nicht der Schlusspukt. Der eingewechselte Jonas Erhard erzielte kurz vor dem Ende in seinem letzten Spiel für den VfL per Kopf den Ausgleich. (jng) Lokalsport AN
Schiedsrichter: Sebastian Deak (Rain/Lech) - Zuschauer: 135
Tore: 1:0 Serhat Örnek (10.), 1:1 Michael Fesenmayr (34.), 1:2 Manuel Utz (50.), 2:2 Sascha Meyer (60.), 2:3 Manuel Utz (82./Foulelfmeter), 3:3 Jonas Erhard (87.)

Groß war die Erleichterung beim FC Horgau nach dem Schlusspfiff. Mit dem 4:1-Sieg gegen den TSV Dinkelscherben hatte das Team die Abstiegsrelegation erreicht. Horgau startete schwungvoll und ging mit dem ersten Angriff im Spiel in Führung. Michael Vogele flankte auf Fabian Tögel, der den Ball im Tor unterbrachte. Die Dinkelscherber Angriffe wurden von der starken Horgauer Defensive immer wieder abgewehrt und mit dem Halbzeitpfiff gelang Philip Meitinger sogar das 2:0.
Das 3:0 von Fabian Tögel war Mitte der zweiten Halbzeit noch keine Vorentscheidung, denn kurz darauf fälschte Horgaus Arthur Mayer den Ball zum 3:1 ins eigene Tor ab. Als Tögel aber den Ball auf Meitinger spielte, der zum 4:1 vollstreckte, hatten die Horgauer aber das Etappenziel Relegation erreicht. (pm) Lokalsport Labo
Schiedsrichter: Fabian Hegener (Neuburg) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Fabian Tögel (3.), 2:0 Philip Meitinger (45.), 3:0 Fabian Tögel (65.), 3:1 Arthur Philipp Mayer (69./Eigentor), 4:1 Philip Meitinger (76.)

Ziemetshausens Stürmer Tarik Music tankt sich durch und versucht es aus der Distanz. In Jettingen traf er doppelt.
Ziemetshausens Stürmer Tarik Music tankt sich durch und versucht es aus der Distanz. In Jettingen traf er doppelt. – Foto: Ernst Mayer

Der TSV Ziemetshausen hat sich mit einem 2:2 beim VfR in die Abstiegsrelegation gerettet. „Ich ziehe den Hut vor der Mannschaft. Sie ist zweimal zurückgelegen und ist beide Male zurückgekommen. Ich denke, der Punktgewinn war hochverdient“, so TSV-Abteilungsleiter Georg Stötter.
Nico Di Doi hatte den VfR früh in Führung gebracht. Angriffe der Ziemetshauser waren in der Anfangsphase eher Mangelware. Nach einem Konter markierte TSV-Torjäger Tarik Music dann den überraschenden Ausgleich. Nach dem Wechsel erwischten Ziemetshausen zwar den besseren Start, doch nach feiner Vorarbeit von Di Doi erzielte Dominik Wohnlich die zweite Jettinger Führung. Im Gegenzug stellte Music auf 2:2 und erhöhte sein Trefferkonto damit auf 19. Dabei blieb es, womit für Ziemetshausen der Kampf um den Klassenerhalt in die nächste Runde geht. (ulan) Lokalsport GZ
Schiedsrichter: Maximilian Wagner (Kempten) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Nico Di Doi (9.), 1:1 Tarik Music (25.), 2:1 Dominik Wohnlich (52.), 2:2 Tarik Music (58.)

Der 5:1-Sieg gegen den FC Günzburg war der ersehnte positive Abschluss für den TSV Meitingen. Zwar brachte Bilal Al Kheder den FC Günzburg beim ersten Angriff in Führung, doch die Lechtaler schlüttelten sich kurz. Michael Meir gelang der schnelle Ausgleich. Danach kontrollierten die Meitinger das Spiel und gingen durch Mathias Heckel nach Flanke von Meir in Front. In der 50. Spielminute verabschiedete sich Heckel, der seine Fußballschuhe an den Nagel hängt und gebührend verabschiedet wurde, mit einem Nachschusstor zum 3:1 nach seinem vergebenen Handelfmeter. Der TSV spielte gefällig weiter und baute seine Führung weiter aus. Mateo Duvnjak jagte die Kugel via Freistoß unhaltbar zum 4:1 in die Maschen. Den Endstand besorgte der A-Junior Jashar Mulaj. (vra) Lokalsport Labo
Schiedsrichter: Emre Sensoy (Memmingen) - Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Bilal Al Kheder (2.), 1:1 Michael Meir (10.), 2:1 Mathias Heckel (28.), 3:1 Mathias Heckel (50.), 4:1 Mateo Duvnjak (83.), 5:1 Jashar Mulaj (88.)
Bes. Vorkommnis: Mathias Heckel (TSV Meitingen) scheitert mit Handelfmeter an Torwart Matthias Möhnle (50.).

Die Aufstiegsträume sind für den TSV Gersthofen durch das 0.1 beim TSV Haunstetten geplatz. Dabei begannen die Gersthofer fruios. Lediglich die Latte bei einem Schuss von Admir Omerbegovic und vier Glanzparaden von Torhüter Maximilian Lenz verhinderten eine Führung der Gäste. Riesenglück hatten die Schwarz-Gelben, als ein verunglückter Schuss von Jonathan Wiest am Aluminium landete (15.).
Nach dem Wechsel hatte der TSV Gersthofen sein Selbstvertrauen anscheinend in der Kabine gelassen. Haunstetten kam immer besser ins Spiel. Einen Kopfball von Ole Bauer hatten die Zuschauer schon im Netz gesehen, bei einem Treffer von Wiest sah das Schiedsrichtergespann eine Abseitsstellung (66.). Die einzige gersthofer Chance im zweiten Durchgang war ein Schuss von Aivin Emini, der von der Linie gewischt wurde. Dem TSV Gersthofen lief die Zeit davon. Kurz vor Schluss schwammen die Felle des TSV Gersthofen endgültig davon. Kenan Kunalic erhielt nach einem Foul eine Zeitstrafe aufgebrummt und nach einem Abwehrfehler nutzen die Platzherren die nummerische Überzahl durch Marco Sic zum Tor des Tages. (oli) Lokalsport Labo
Schiedsrichter: Tobias Heuberger (Möttingen) - Zuschauer: 150
Tor: 1:0 Marco Sic (87.)

Der Abstieg ist besiegelt. Der 3:0-Erfolg gegen den VfR Neuburg hat dem SC Griesbeckerzell nicht mehr geholfen. Zunächst durften sich die Zeller bei Keeper Gianluca Pabst bedanken, der dreimal stark gegen die Neuburger Sturmreihe Maximilian Christl, Philippe Bauer und Nikolai Krzyanowski in höchster Not retten musste. Wie aus dem Nichts fiel dann der Zeller Führungstreffer. Manuel Schweizer traf zur Führung. Und wenig später ließ Arsim Kadirolli das 2:0 folgen. Als dann Neuburgs Real Morina kurz vor der Pause nach einer Tätlichkeit gegen Justin Tanguc Rot sah, spulte der SCG sein Pensum nach der Pause locker zu Ende. Griesbeckerzell legte kurz vor dem finalen Abpfiff noch den dritten Treffer durch Nicolas Koch nach. (rr) Lokalsport AN
Schiedsrichter: Philipp Ettenreich (Zusamaltheim) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Manuel Schweizer (27.), 2:0 Arsim Kadirolli (37.), 3:0 Nicolas Koch (81.)
Rote Karte: Real Morina (42./VfR Neuburg)

Aufrufe: 018.5.2025, 22:14 Uhr
Walter BruggerAutor