
Mit dem 2:1-Sieg im Nachholspiel beim TSV Nördlingen bleibt der FC Pipinsried im Aufstiegsrennen der Bayernliga Süd. Obwohl die Gelb-Blauen als Tabellenachter ins Saisonfinale gehen, sind die Relegationsspiele zur Regionalliga in Reichweite. Da aus dem oberen Tabellendrittel etliche Teams keine Zulassungsunterlagen eingereicht haben, bleiben nur der SV Kirchanschöring (49 Punkte) und der SV Erlbach (47) als Konkurrenten des FCP (46).
Die Partie zwischen dem TSV Nördlingen und dem FC Pipinsried hielt alles, was die Tabellensituation versprach. Von Beginn an entwickelte sich ein höchst unterhaltsamer Schlagabtausch.
Die erste Halbzeit blieb noch torlos, doch es war bis dahin ein 0:0 der besseren Sorte. Gleich nach der Pause ging Nördlingen in Führung. Der zum TSV Essingen wechselnde Torjäger Simon Gruber bewies seine Klasse und köfte nach einem listig ausgeführten Freistoß von Jens Schüler zum 1:0 ein. Doch nur drei Minuten später aber bestrafte Dominik Neisser einen folgenschweren Ballverlust der Rieser im Spielaufbau und hämmerte das Leder aus der Distanz unhaltbar zum 1:1 in den Winkel.
In der Folge drängte der TSV massiv auf die erneute Führung, erspielte sich aber keine klaren Torchancen. Stattdessen avancierte der eingewechselte Kubilay Celik zum Pipinsrieder Matchwinner, als er mit seinem ersten Ballkontakt den Siegtreffer erzielte. (jais) Lokalsport RN
Schiedsrichter: Kenny Abieba (Fürth) - Zuschauer: 330
Tore: 1:0 Simon Gruber (49.), 1:1 Dominik Neisser (52.), 1:2 Kubilay Celik (78.)