
Markt Schwaben kommt am Samstag zum Spitzenspiel. Der FCL muss auf mehrere Leistungsträgerinnen verzichten und kämpft angeschlagen.
Alle Heimspiele in dieser Bezirksoberliga-Saison gewonnen, im Jahr 2026 noch ungeschlagen – jetzt wartet auf die Fußballerinnen des FC Langengeisling der ultimative Härtetest, denn der FC Markt Schwaben gibt seine Visitenkarte im Sportpark ab (Sa., 18 Uhr). Die Gäste stehen mit 41 Punkten auf Platz zwei, haben aber noch ein Spiel mehr zu bestreiten als Spitzenreiter Turnerbund München (44 Punkte). Ihre bisherige Pole-Position haben sie vergangene Woche durch den späten 2:2-Ausgleich in Gilching verspielt.
Dem FCL ist mit elf Punkten Vorsprung auf den FC Oberau Platz drei nicht mehr zu nehmen, aber ins Titelrennen selbst wird man wohl nicht mehr eingreifen. Der FCL kann aber das Zünglein an der Waage werden, denn er spielt noch gegen beide Aufstiegskandidaten.
Allerdings sind die Vorzeichen am Samstag alles andere als optimal, wie Trainer Stefan Karamatic meint. „Wir haben einige angeschlagene Spielerinnen, hoffen aber, dass wir sie bis zum Anpfiff fit bekommen und sie auch durchhalten.“ Dennoch wolle man die makellose Heimbilanz ausbauen „und uns für das Hinspiel revanchieren“. Dort kassierten die Geislingerinnen nach 1:0-Führung noch eine 2:4-Niederlage. Ein besonderes Augenmerk gilt Eva Schmitt, die bereits 15 Treffer erzielt hat. Dagegen muss Karamatic auf seine Toptorjägerin Nana Opoku (11 Treffer) verzichten. Auch Keeperin Wilma Rehm, Chrissy Bauer, Maya Hauptmann und Michaela Eisen sind nicht dabei. Dagegen stehen mit Carmen Drescher, Becky Hawkins und Ronja Buttstedt drei Leistungsträgerinnen wieder im Kader. Tipp: 2:2