Kann der FC Langengeisling seine Erfolgsserie fortsetzen? Nach den Siegen in Kammerberg und gegen Ober-/Unterhaunstadt wollen die Geislinger am Sonntag um 15 Uhr die nächsten drei Big Points einfahren. Und zwar beim unmittelbaren Konkurrenten München 54.
Die Gastgeber rangieren als Zwölfter gerade mal zwei Punkte vor der Mannschaft von Trainer Maximilian Hintermaier. Mit dem dritten Sieg in Folge würden die Geislinger die Hausherren überholen, auf den oberen Relegationsplatz klettern und der Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt neue Nahrung geben. „Der Glaube ist auf alle Fälle da“, sagt Hintermaier, wohl wissend, dass sich sein Team weiter steigern muss: „Wir haben letzte Woche beim 5:0-Sieg unsere Aufgabe erfüllt, aber eine Sternstunde war das nicht. Fußballerisch war schon noch Luft nach oben, aber da will ich momentan nicht zu kritisch sein. Hauptsache, wir fahren die Punkte ein.“
Der TSV München 1954, der zuletzt 2:4 in Altenerding das Nachsehen hatte, glänzt auf der einen Seite mit der zweitbesten Offensive der Liga (53 Tore) hinter Spitzenreiter Nord Lerchenau (58), hat aber umgekehrt bei 65 Gegentreffern die drittschwächste Defensive. „Wir dürfen den Gegner auf keinen Fall so aufkommen lassen, dass er sich in einen Rausch spielt. Vorne ist diese Truppe einfach brandgefährlich, da müssen wir robust dagegenhalten und sauber verteidigen. Auf der anderen Seite werden wir auch Räume bekommen, die wir dann konsequent nutzen müssen“, erklärt Hintermaier vor dem Duell, das auf Kunstrasen ausgetragen wird.
Verzichten müssen die Gäste auf Carlos Prados, der beruflich verhindert ist. David Riederle ist im Urlaub, dafür ist Severin Stenzel nach Knieverletzung wieder ins Training eingestiegen und steht im Kader. Noch fraglich ist Elias Mehringer, und auch die Problematik des Ersatztorhüters ist noch nicht final geklärt. Hintermaier: „Momentan haben wir mit Michael Hierl eigentlich nur einen einzigen Keeper, wer dann auf die Bank geht, müssen wir vor jedem Spieltag neu abklären.“Tipp: 4:2 für Langengeisling