
Der 1. FC Lintfort belegt aktuell den neunten Tabellenplatz in der Landesliga und hat sich mit 16 Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge aller Sorgen entledigt. Im Sommer hatte zunächst Mohamed El Mimouni das Traineramt übernommen, trat jedoch trotz einer bis dahin ordentlichen Saisonentwicklung zurück.
An seine Stelle rückte Meik Bodden, der den Verein bereits zuvor trainiert hatte und erst im März der vergangenen Saison zurückgetreten war. In der Vorwoche setzte Lintfort mit einem deutlichen 6:1-Erfolg gegen die SG Essen-Schönebeck ein Ausrufezeichen und unterstrich damit seine Offensivstärke. Schon im Hinspiel bekam der FC Kray diese Qualität zu spüren: Trotz einer guten Leistung reichte es am Ende nur zu einem 2:2-Unentschieden.
Nun soll vor heimischer Kulisse der nächste Dreier folgen. Zwei Siege in Serie geben Selbstvertrauen und machen Hoffnung, dass auch gegen Lintfort ein Erfolg möglich ist. Entscheidend wird sein, die torgefährliche Offensive um Carlos Candido Pin (15 Treffer) in den Griff zu bekommen. Dafür braucht es erneut eine stabile Defensive, ein funktionierendes Spiel gegen den Ball und eine konsequente Chancenverwertung in der Offensive. Ein weiterer Sieg wäre nicht nur wichtig für das Selbstvertrauen, sondern auch mit Blick auf die weiterhin angespannte Tabellensituation von großer Bedeutung.
Trainer Dimitrios Pappas blickt entsprechend fokussiert auf die Partie: „Gegen Lintfort erwartet uns ein Gegner, der definitiv weiß, wo das Tor steht und auch eine gute Kompaktheit mitbringt. Sie sind immer für Tore gut, deshalb müssen wir sie ernst nehmen. Am Ende geht es aber vor allem darum, auf uns zu schauen. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und wissen, worauf es am Wochenende ankommen wird und welche Lösungen wir haben. Das bringt jedoch alles nichts, wenn wir nicht das auf den Platz bekommen, was wir in den letzten zwei Wochen gezeigt haben. Daran werden wir gemessen. Wenn man sich die Spiele anschaut, sieht man, wie alle mitgehen – egal ob Verantwortliche, Fans oder Familien. Diese Energie spürt man. Und genau darum geht es: dieses Selbstvertrauen aus den letzten zwei Wochen mitzunehmen.“