2026-04-23T13:43:33.969Z

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ASV Dachau vor großer Hürde: „Körperbetontes, hektisches Spiel"

Bezirksliga Nord

von Moritz Stalter · Heute, 16:06 Uhr · 0 Leser
Das 2:2 in Altenerding war für Mathias Cebulla (links) und den ASV Dachau zu wenig.
Das 2:2 in Altenerding war für Mathias Cebulla (links) und den ASV Dachau zu wenig. – Foto: Christian Riedel

Der Fußball-Bezirksligist ASV Dachau gastiert beim FC Gerolfing – und trifft dort auf einen ehemaligen Nationalspieler.

Nach dem Remis im Nachholspiel in Altenerding bleibt dem Fußball-Bezirksligisten ASV Dachau noch ein weiterer Joker, um seine Situation im Aufstiegsrennen schlagartig zu verbessern. Viele Zähler sollten die Dachauer im Saisonendspurt allerdings nicht mehr liegen lassen. Am Samstag (16 Uhr) beim FC Gerolfing wäre ein Erfolg wichtig, um die Chance zu wahren.

Als „unnötig“ bezeichnete Trainer Matthias Koston das 2:2-Remis am vergangenen Mittwoch in Altenerding. Statt mit dem Tabellenzweiten Walpertskirchen gleichzuziehen, bleibt der ASV mit zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz Tabellensechster. Trotzdem hat Kostons Team bei einem weiteren Nachholspiel weiterhin alles in eigener Hand.

Um im Ingolstädter Ortsteil Gerolfing zu gewinnen, werden sich die ASV-Kicker steigern müssen. „Es sind immer schwere Spiele gegen sie – vor allem in Gerolfing. Sie sind auf ihrem engen Platz sehr heimstark“, sagt ASV-Coach Koston, der ein „körperbetontes, schnelles und hektisches Spiel“ erwartet.

Gerolfing hat mit Spielertrainer Christian Träsch – ein gebürtiger Ingolstädter – einen der erfahrensten Akteure der Liga in seinen Reihen. Der ehemalige Bundesliga-Profi und zehnfache Nationalspieler ist auch mit 38 Jahren noch eine feste Größe. Mit Lukas Achhammer (13 Saisontore) und Ahmet Altay (zehn Treffer) stehen zudem zwei torgefährliche Offensivspieler im Kader. Altay traf bereits beim 1:1 im Hinspiel.

Für den ASV besorgte Sebastian Mack den Ausgleich. Der Kapitän war es auch, der am Mittwoch in Altenerding beide Dachauer Treffer erzielte – und damit seine Torflaute rechtzeitig zum Saisonendspurt beendete. Auf Mack wird es auch in Gerolfing ankommen – zumal mit Maximilian Bergner ein wichtiger Spieler noch fraglich ist.

Die Gerolfinger spielen keine Rolle mehr im Kampf um den Relegationsplatz. Sie haben sich nach nur zwölf Punkten in neun Spielen seit der Winterpause aus dem oberen Tabellenbereich verabschiedet, dabei aber nur einmal verloren. Auf den ASV wartet damit eine knifflige Aufgabe – und ein echter Charaktertest.