2025-12-03T05:51:34.672Z

Der Spieltag
Erfolgreicher Kapitän: Ehekirchens Nico Ledl (vorne) erzielte im Derby gegen den TSV Rain einen Doppelpack - und das auch noch per Kopf.
Erfolgreicher Kapitän: Ehekirchens Nico Ledl (vorne) erzielte im Derby gegen den TSV Rain einen Doppelpack - und das auch noch per Kopf. – Foto: Daniel Worsch

Der FC Ehekirchen nimmt eindrucksvoll Revanche

Landesligist gewinnt Derby gegen den TSV Rain +++ Verletzungen überschatten Spiele in Kempten und Durach +++ Schwabmünchen lässt den Niso-Boys keine Chance

Der FC Ehekirchen kommt kurz vor der Winterpause immer besser in Schwung und setzte sich dank des 3:0-Derbysieges gegen den TSV Rain etwas von der Abstiegszone ab. Während der TSV Hollenbach im Nachbarschaftsduell gegen den TSV Aindling mit 1:4 unterlag und weiter am Tabellenende bleibt. Die Heimspiel des FC Kempten und VfB Durach wurden von Verletzungen überschattet.

Auf beeindruckende Art und Weise hat sich der FC Ehekirchen für die 0:2-Niederlage im Hinspiel revanchiert und den TSV Rain/Lech im Derby mit 3:0 bezwungen. Dabei hatten die Rainer kurzfristig den ehemaligen Regionalliga-Kicker Laurin Bischofberger zurückgeholt und auch gleich eingesetzt.
Nach rund einer halben Stunde nahm die Partie so richtig Fahrt auf. Nach der Flanke von Eduard Hardok war Ehekirchens Torjäger Christoph Hollinger per Kopf zur stelle und sorgte für das 1:0. Wenig später gab es einen Handelfmeter für den TSV Rain. Fatlum Talla scheiterte jedoch an FCE-Zerberus Moritz Maiershofer – und stand in der Folge des Öfteren im Mittelpunkt. So lenkte er den Schuss von Dennis Lechner über die Querlatte. Kurz vor dem Pausenpfiff schlugen die Hausherren erneut zu. Nach einer Vollnhals-Freistoßflanke stand Nico Ledl goldrichtig und köpfte zum 2:0 ein. Und auch das 3:0 war ein Kopfballtor. Erneut fand Tobias Vollnhals seinen Teamkollegen Nico Ledl, der damit seinen Doppelpack schnürte. Damit war die Partie entschieden und Ehekirchen feierte letztlich einen überraschend souveränen Derbysieg. (mb/az) Lokalsport NR
Schiedsrichter: Philipp Spateneder (Anzenkirchen) - Zuschauer: 282
Tore: 1:0 Christoph Hollinger (29.), 2:0 Nicolas Ledl (44.), 3:0 Nicolas Ledl (50.)
Bes. Vorkommnis: Fatlum Talla (TSV Rain/Lech) scheitert mit Handelfmeter an Torwart Moritz Maiershofer (36.).

Der TSV Hollenbach wirkte keineswegs so desolat, wie es das Resultat vielleicht verraten mag. Vielmehr leistete das Schlusslicht beim 1:4 gegen den TSV Aindling eine knappe Stunde lang energischen Widerstand. Und ging sogar in Führung. Bei einem Fernschuss von Spielertrainer Christoph Burkhard konnte Aindlings Keeper Kevin Schmidt die Kugel nicht festhalten, Michael Schäfer setzte nach und traf zum 1:0. Die Aindlinger Antwort erfolgte noch vor der Pause. Moritz Wagner flankte, Torjäger Laurin Völlmerk nahm den Ball und stellte den Ausgleich her.
Kurz nach dem Wechsel legte Ibrahim Neziri den nächsten Völlmerk-Treffer auf – 1:2. Und dann hatten die Aindlinger ein wenig das Glück auf der Seite. Nico Baumeister, kaum auf den Platz gekommen, schlug eine weite Flanke und der Ball senkte im langen Eck zum 1:3. in die Maschen. Den Endstand bereitete Marco Ruppenstein mit einer Flanke vor. Hier setzte Völlmerk seine Körpergröße ein und traf per Kopf.
Damit bleiben die Serien in beiden Lagern bestehen. Die Aindlinger haben nun auch das fünfte Punktspiel in Folge siegreich gestaltet. In Hollenbach dagegen ist das Wort „siegen“ beinahe schon zu einem unbekannten Begriff geworden. Aus den vergangenen neun Spielen holte der Aufsteiger lediglich einen Zähler, bei einem Torverhältnis von 3:29. (jeb) Lokalsport AN
Schiedsrichter: Stefan Koch (Regensburg) - Zuschauer: 216
Tore: 1:0 Michael Schäfer (38.), 1:1 Laurin Völlmerk (44.), 1:2 Laurin Völlmerk (52.), 1:3 Nico Baumeister (61.), 1:4 Laurin Völlmerk (71.)

Das Verfolgerduell hielt, was es im Vorfeld versprach. Von Anfang an war das Tempo hoch und am Ende durfte der VfB Durach einen 3:1-Sieg gegen den FSV Pfaffenhofen bejubeln. Der jedoch teuer erkauft wurde, denn Marco Faller musste mit einer Handverletzung nach 34 Minuten ausgewechselt werden und ins Krankenhaus gebracht werden.
Tobias Seger hatte die Duracher früh in Führung gebracht, nach einem Foul an Faller gab es sogar die große Chance zum 2:0. Doch Niklas Eggensperger zielte beim Strafstoß am Tor vorbei. Kurz vor der Pause drohte die Partie dann zu kippen. Luka Brudtloff glich für den FSV aus - und die Oberbayern blieben nach Wiederanpfiff dran. Knackpunkt der Partie war schließlich die Ampelkarte für Pfaffenhofens Spielertrainer Daniel Zenker. Nun wurde Durach wieder stärker und kam durch den Kopfball von Tobias Seger zur erneuten Führung. In der Nachspielzeit schloss Manuel Methfessel noch einen Konter zum 3:1 ab.
Schiedsrichter: Magnus Gehrwald (Irlbach) - Zuschauer: 250
Tore: 1:0 Tobias Seger (7.), 1:1 Luka Brudtloff (45.+2), 2:1 Tobias Seger (80.), 3:1 Manuel Methfessel (90.+2)
Gelb-Rot: Daniel Zanker (60./FSV Pfaffenhofen)
Bes. Vorkommnis: Niklas Eggensperger (VfB Durach) verchießt Foulelfmeter (14.).

Kapitän Marco Zettler war im Auswärtsspiel bei Dachau 65 oft gefordert und rettete dem 1. FC Sonthofen einen Punkt.
Kapitän Marco Zettler war im Auswärtsspiel bei Dachau 65 oft gefordert und rettete dem 1. FC Sonthofen einen Punkt. – Foto: Dieter Latzel

Dank einer überragenden Leistung von Torhüter Marco Zettler hat der 1. FC Sonthofen ein 1:1 beim TSV Dachau 1865 erreicht. In der ersten Halbzeit standen die Oberallgäuer unter Dauerdruck, lagen aber nur 0:1 hinten. Kapitän Zettler hielt sein Team auf dem Kuntrasen im Spiel. Zudem rettete das Aluminium drei Mal. Doch bei einem Dachauer Freistoß kurz vor der Pause war auch der Sonthofer Torwart machtlos: John Haist köpfte zum 0:1 ein.
In der zweiten Hälfte leistete Sonthofen erbitterte Gegenwehr. Den Lohn gab es, als Diar Blaku eine mustergültige Flanke des eingewechselten Musa Youssef zum 1:1 veredelte. Beide Teams spielten dann voll auf Sieg. Es blieb aber beim Remis. FCS-Spielertrainer Andreas Hindelang sprach von einer unterirdischen ersten Halbzeit. „Da müssen wir uns bei „Zetti“ bedanken. Unsere Reaktion in den zweiten 45 Minuten war okay“, sagte Hindelang. (dl)
Schiedsrichter: Johannes Heider (Bissingen) - Zuschauer: 57
Tore: 1:0 John Haist (45.+1), 1:1 Diar Blaku (63.)

Der FV Illertissen II bei schwierigen Platzverhältnisse nach einem Pausenrückstand beim FC Kempten noch mit 3:1 gewonnen. Überschattet wurde die Partie von einer schweren Verletzung. Kemptens Ahmed Mekhimar knickte ohne gegnerische Einwirkung um und musste schließlich mit Verdacht auf eine Knöchelfraktur mit dem Sanka ins Krankenhaus gebracht werden. Die Partie war für mehr als eine halbe Stunde unterbrochen.
Kempten war früh in Führung gegangen. Nach einem Foul an Marian Halder gab es Elfmeter, den Medhat Mekimar verwandelte. Der FVI kam danach beser ins Spiel und verzeichnete durch Lukas Wentzel einen Lattentreffer (34.).
FVI-Trainer Herbert Sailer forderte in der Pause, das Tempo hochzuhalten. Seine Spieler hielten sich dran. Nico Helbock glich zum 1:1 aus, dann stachen die Joker. Paul Gerhardt lieferte die Vorarbeit zum 1:2 von Orges Brahaj. Nach der langen Verletzungsunterbechung sorgte Lukas Wentzel noch für das 1:3. (jürs, red) Lokalsport IZ
Schiedsrichter: Maximilian Hafeneder (Holzkirchen) - Zuschauer: 80
Tore: 1:0 Medhat Mekhimar (5./Foulelfmeter), 1:1 Nico Helbock (54.), 1:2 Orges Brahaj (73.), 1:3 Lucas Wentzel (90.+44)

Zu einem letztlich ungefährdeten 2:0-Erfolg kam der FC Stätzling gegen den FC Memmingen II. Stätzling war zwar gleich spielbestimmend, ließ aber zunächst etwas die Torgefahr vermissen. Deshalb fiel die Führung zwar überraschend, aber nicht unverdient. Nach einem Kopfball von Alexander Seifert nutzte Johannes Kraus den Abpraller in Torjägermanier und traf aus kurzer Distanz zum 1:0. Es folgten weitere Möglichkeiten für Ahmeti und Meixner, beide Male per Kopf.
Unmittelbar nach Wiederbeginn sorgte Paul Iffarth für das 2:0. Zehn Minuten später landete ein abgefälschter Weitschuss von Kraus auf der Querlatte. Die Memminger Offensivbemühungen erstickte der FCS gleich im Keime, sodass der Erfolg nie ernsthaft in Gefahr geriet. (bidi) Lokalsport FA
Schiedsrichterin: Iris Spitaler (Moosburg) - Zuschauer: 70
Tore: 1:0 Johannes Kraus (31.), 2:0 Paul Iffarth (48.)

Am Ende ging es leichter als erwartet. Wie schon im Hinspiel hat der TSV Schwabmünchen den Aufsteiger SG Niedersonthofen/Martinszell mit 5:0 besiegt. Der Spitzenreiter war von Beginn an präsent, scheute keinen Zweikampf und hat sich erstaunlich schnell mit dem ungewohnt kleinen Platz arrangiert.
Die logische Folge war der Führungstreffer durch Kapitän Tim Uhde, der den Ball ins Kreuzeck platzierte. Auch beim 0:2 von Matteo di Maggio landete der Ball genau im Winkel. Fünf Minuten später setzte Richard Gumpinger di Maggio mit einem schönen Zuspiel erneut in Szene und schon stand es 0:3. Auch nach dem Seitenwechsel bleiben die Schwabmünchner am Drücker, ließen den Aufsteiger nicht zum Zug kommen. Dabei verpasste es der Spitzenreiter, das Ergebnis frühzeitig in die Höhe zu schrauben. Das 0:4 war fällig, nachdem Kilian Durach Schwabmünchens Richard Gumpinger umgerissen hatte. Den folgenden Strafstoß verwandelte Simon Ammann. Kurz vor dem Ende gabs dann nochmals was fürs Auge. Robin Glöckle nahm ein halbhohes Zuspiel von Philipp Boyer an, legte sich den Ball selbst vor und jagte das Spielgerät volley zum 0:5 in die Maschen. (krup)
Schiedsrichter: Felix Brandstätter (Zamdorf) - Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Tim Uhde (21.), 0:2 Matteo di Maggio (36.), 0:3 Matteo di Maggio (41.), 0:4 Simon Ammann (68./Foulelfmeter), 0:5 Robin Glöckle (83.)

„Das war ein dreckiger Sieg“, sagte Trainer Thomas Hanselka nach dem 1:0 seines SV Cosmos Aysteten gegen den SC Oberweikertshofen. Kevin Makowski hatte mit seinem 14. Saisontor den Treffer des Tages erzielt. Nach einer Sieglos-Serie von fünf Partien darf Aystetten wieder jubeln.
Im zweiten Durchgang geriet der Sieg aber durchaus in Gefahr, da war Oberweikertshofen die bessere Mannschaft. „Sie haben ordentlich Gas gegeben“, sagt Hanselka, dessen Team „alles reingeworfen“ habe, um den Vorsprung zu verteidigen. Maximilian Heckel und Raphael Marksteiner gingen im Spiel gegen den Ball voran und schmissen sich in die Zweikämpfe. „Die haben ziemlich viel weggeräumt“ sagt Hanselka.
Sein Team hielt auch der Schlussoffensive der Gäste stand. Oberweikertshofen schwächte sich aber auch selbst, als Kilian Lachmayr die gelb-rote Karte sah. Hinzukam, dass sein Teamkollege Maximilian Schuch in der 87. eine Zeitstrafe bekam und nicht mehr auf den Platz zurückkehren sollte. Aystetten brachte den Erfolg schließlich über die Zeit. (pib) Lokalsport Labo
Schiedsrichter: Ken Eichentopf (München) - Zuschauer: 120
Tor: 1:0 Kevin Makowski (22.)
Gelb-Rot: Kilian Lachmayr (77./SC Oberweikertshofen)

Aufrufe: 09.11.2025, 22:25 Uhr
Walter BruggerAutor