
Der Tabellenzweite tritt beim SV Aschau an. Die Erinnerung an das turbulente Hinrundenspiel ist noch präsent bei den Aschheimern.
Angesichts der komfortablen Tabellensituation und der sich daraus ergebenden Aufstiegschance tun die Bezirksliga-Fußballer des FC Aschheim gut daran, keinen Gegner zu unterschätzen – auch nicht den SV Aschau. Und sollte es für das Auswärtsspiel beim Neuling (Samstag, 15 Uhr) doch einer Extra-Portion Motivation bedürfen, dann rufen sich beim Tabellenzweiten eben das wilde 4:4 aus der Hinrunde in Erinnerung.
Co-Trainer Stefan Huber saß im August 2025 auf der Bank, Chefcoach Vincenzo Contento weilte im Sommerurlaub. „Alles, was ich über das Spiel weiß, hab‘ ich am Telefon erfahren – es war verrückt. Wir führen früh mit 2:0, liegen nach der Pause 3:4 hinten und sind am Ende froh, dass wir einen Punkt holen“, erzählt der 43-Jährige: „Aschau hat eine prima Truppe mit schnellen Spielern in der Offensive.“
Auch der aktuelle Spitzenreiter VfB Forstinning kam in Aschau nicht über ein 1:1 hinaus. Die Elf von Spielertrainer Thomas Deißenböck ist mit neun Unentschieden der Remis-König der Liga – in der Vorwoche beim TSV Peterskirchen hieß es ebenfalls 1:1 – und bangt als Tabellen-13. um den Klassenerhalt. Vincenzo Contento: „Die brauchen die Punkte, wir brauchen die Punkte – da müssen wir den Kampf annehmen und zeigen, dass das 4:0 gegen den SV Waldperlach keine Eintagsfliege war.“
Mit der im Heimspiel gezeigten Leistung und der folgenden Trainingswoche ist der FCA-Coach „sehr zufrieden“ und guter Dinge, weil er davon ausgeht, dass seine Schützlinge „die Message verstanden“ haben. Die Aschheimer zählen nicht zuletzt auf Angreifer Antonio Saponaro, der nach seinem Dreierpack gegen Waldperlach mit jetzt 16 Treffern an der Spitze der Torjägerliste steht. Fraglich sind noch die Einsätze von Mehmet Ekici (Adduktorenprobleme) und Jose Monzonis Montilla (Spanien-Aufenthalt). (guv)