
Der Tabellenführer bleibt weiterhin ungeschlagen. Der Vorsprung auf den einzigen Verfolger wächst auf sechs Punkte an.
Der BVTA Fürstenfeldbruck hat seine Pflichtaufgabe erfüllt. Durch das 3:1 (3:1) über den SV Althegnenberg II bleibt der Spitzenreiter nicht nur weiter ungeschlagen, er hat auch den Vorsprung auf die SpVgg Wildenroth II als einzigem Verfolger auf sechs Punkte ausgebaut. Zweifacher Torschütze für die Gastgeber war Ahmed Abdikadir Sharif, den dritten Treffer der Brucker steuerte Tolga Ocak bei. Den zwischenzeitlichen Ausgleich des Tabellenletzten hatte Maximilian Bordon erzielt.
„Es war ein verdienter Sieg“, stellte nach dem Spiel BVTA-Spielertrainer Erdal Kilic zufrieden fest. Allzu viel um die drei Punkte zittern hatte er nicht müssen. Zwar hatten die Gäste in einer turbulenten Anfangsphase auf den ersten Rückstand gut reagiert und schnell den Ausgleich erzielt. Doch das hatte der BVTA Fürstenfeldbruck fast ebenso schnell korrigiert und zudem nach knapp 20 Minuten bereits den Endstand hergestellt.
Allerdings hätte der Erfolg durchaus noch höher ausfallen können. Denn der BVTA leistete sich den Luxus, im Laufe der Partie gleich zwei Elfmeter zu vergeben. In der ersten Halbzeit verpasste Sharif die Chance auf den Hattrick, weil Althegnenbergs Keeper Korbininan Zellner den schwach getretenen Elfmeter ohne größere Mühe parieren konnte. Mitte des zweiten Durchgangs jagte dann Collis Ojo das Spielgerät deutlich über den Querbalken. „Da weiß ich schon, was in der ersten Trainingseinheit drankommen wird“, reagierte Kilic auf diese Missgeschicke.
Entscheidend waren sie aber nicht, weil die zweite Hälfte weitgehend höhepunktarm verlief. Die Zweitvertretung des SV Althegnenberg bemühte sich zwar mit erkennbaren Eifer darum, mit einem Anschlusstor im Spiel zu bleiben. Doch in der Wahl ihrer Mittel blieben die Gäste harmlos.
Brucks Keeper Yasin Söydenb war jedenfalls kaum gefordert. „Wir haben es gut kontrolliert“, erklärte Kilic. Nun könne man das große Ziel, die Rückkehr in die A-Klasse, fest ins Visier nehmen. „Wir möchten es aber auch ungeschlagen zu Ende bringen.“ So nah vor dem Saisonende wolle man auf die weiße Weste keine Flecken mehr bekommen.