2026-04-23T13:43:33.969Z

Allgemeines

Der ASV Habach siegt gegen den FC Wildsteig/Rottenbuch mit 3:1

Kreisliga

von Oliver Rabuser · Heute, 12:28 Uhr · 0 Leser
ASV Habach vs FC Wildsteig/Rottenbuch
ASV Habach vs FC Wildsteig/Rottenbuch – Foto: Tamara Rabuser (or)
Zwei Elfmeter und ein „Wurstsemmeltor“ ebnen dem ASV Habach den Weg zum 3:1-Erfolg gegen Wildsteig/Rottenbuch.

Der sportliche Wettstreit zwischen West und Ost im Landkreis war eine klare Angelegenheit für die Gastgeber aus Habach. Durch den 3:1–Erfolg über den FC Wildsteig/Rottenbuch klettert die Elf von Michael Schmid auf den vierten Rang in der Kreisliga 1 hinauf und bewahrt sich zudem die kleine Resthoffnung auf einen der Aufstiegsplätze. „Jetzt sind Leichtigkeit und Überzeugung da“, konstatiert Michael Schmid nach der Partie. Einen neuen Torjäger konnte der ASV-Coach noch nicht ausmachen, aber das störte insoweit nicht, als zwei der drei Torerfolge seiner Elf via Strafstoß zustande kamen.

Ein solcher war auch der berühmte ‚Türöffner‘ zum Ende des ersten Abschnitts. Zuvor konnte der ASV aus seiner Dominanz aber keinen Profit schlagen. „War nicht einfach, gegen tief verteidigende Gäste durchzukommen“, erläutert Schmid. Dann aber kam es zum Zuspiel von Stephan Krug auf Emanuel Pohl, dessen Bemühungen nach einem erfolgreichen Abschluss von der Wildsteiger Abwehrzange um Martin Hennebach und Gregor Schaffer burlesk zunichtegemacht wurden. Manuel Diemb traf wie gewohnt sicher vom Punkt – und zur 1:0-Führung.

Der FC trat kurz vor der Pause durch Roman Trainer in Erscheinung. Dessen Schuss hielt Felix Schürgers stark. Ein zweiter Standard brachte den ASV unmittelbar nach dem Seitenwechsel endgültig auf Kurs. Maxi Feigls Eckball segelte auf Philipp Puchners Haupt und von dort – als für Schlussmann Johannes Greinwald undankbarer Aufsetzer – in die Maschen. „Ein Wurstsemmeltor“, fand Hubert Jungmann eine ulkige Bezeichnung. Fortan wuchs der Gestaltungsraum für die Heimelf. Der FC war zur Aktion verdammt, konnte sich aber nicht entscheidend vorkämpfen. Im Gegenteil: Nach Florian Neuschls feiner Vorarbeit wurde Georg Off beim Versuch, sich um Gregor Schaffer zu winden, von selbigem gefoult. Daraus resultierte der zweite Elfer, dessen Ausführung sich Michael Wiedenhofer annahm.

„Über 75 Minuten ein richtig gutes Spiel von uns“, merkte Schmid an. Erst zum Ende hin habe man „etwas den Plan verloren“. Fabian Kees konnte zunächst verkürzen. Dann aber zog Fabian Maier zu voreilig ab, auch Trainers Versuch parierte Schürgers, und als Hennebach knapp über die Querlatte köpfte, stand der FC „wieder mit leeren Händen da“. Jungmann versicherte zwar, dass „Habach wackelt, wenn wir das zweite Tor machen“. Er räumte aber auch die zahlreichen Konterchancen des ASV ein und kam ferner zu einem interessanten Fazit: „Über unsere Spiele kannst du eigentlich eine Schablone legen.“ Will meinen: Nie richtig schlecht gespielt, und deswegen keinen Vorwurf an die Mannschaft. Aber auch viel zu selten mit dem erhofften Ertrag.