
Vier Spieltage wurden in der Kreisliga A Mönchengladbach-Viersen in diesem Kalenderjahr 2026 bereits absolviert. Doch nur ein einziges Spiel davon hat der Rheydter SV selbst aktiv bestritten. Und dies fiel auf den ersten Spieltag des neuen Jahres und wurde gegen Hehn (3:1, 27. Februar) bestritten.
Das darauffolgende Spiel gegen Wickrathhahn zwei Wochen später wurde seitens der Hahner abgesagt. In der Woche davor hatte bereits einen spielfreien Spieltag gegeben, eine Woche nach dem ausgefallenen Spiel gegen Wickrathhahn gab es dann einen weiteren Spieltag ohne Spiel (22. März). Beide Ausfälle waren bedingt durch die Rückzüge vom SV Lürrip II und dem 1. FC Viersen II, lagen zum Unglück des RSV so kurz hintereinander: Denn das sind keine optimalen Bedingungen für den Spitzenreiter der höchsten Kreisklasse vor den nächsten vier Spielen, da aktuell einfach die Wettkampfpraxis fehlt.
Dessen ist sich auch Gerguri bewusst, Schwäche zeigen ist für ihn aber keine Option. „Natürlich sind wir weiterhin sehr selbstbewusst und werden auch gegen Neersbroich versuchen, unsere Stärken auszuspielen. Das Spiel schenken wir absolut nicht her“, sagt er. Gegen Liedberg sei ein Dreier Pflicht, dann gehe der Fokus an Ostersamstag auf das Pokalfinale in und gegen Neuwerk. „Natürlich ist der Bezirksligist im Finale ‚dahoam‘großer Favorit, aber wir haben im bisherigen Verlauf des Kreispokals gezeigt, dass wir auch mal einen Landesligisten aus dem Weg räumen können. Die Position des Underdogs nehmen wir aber gerne ein“, betont Gerguri.
Auch vor der Aufgabe gegen Rheindahlen danach warnt er: „Etliche ehemalige RSV-Spieler stehen nun in Reihen des SCR und sind gegen uns sicherlich besonders motiviert. Gewinnen wir die zwei Spiele gegen unsere Verfolger, könnte das schon die halbe Miete für den Aufstieg sein. Dann hätten wir ein ausreichendes Punktepolster vor den Verfolgern“, sagt der Übungsleiter des Spö weiter.
Ein Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt: „Der RSV hat in den bisher absolvierten 16 Spielen 40 Zähler geholt und hat ein Polster von sechs Zählern auf den Zweiten Otzenrath, der zwei Spiele mehr ausgetragen hat. Aufsteiger Korschenbroich hat bei ebenfalls 18 gespielten Begegnungen acht Punkte Rückstand, der kommende Gegner Neersbroich zehn (eine Partie mehr). „Und da sich die Verfolger auch noch gegenseitig die Punkte klauen könnten, sieht es ganz gut für uns aus“, so Gerguri weiter.