So sieht die Oberliga Westfalen 2022/23 aus

Am Abend des 9. Juni hat sich der 1. FC Gievenbeck das letzte Oberliga-Ticket gesichert. Im Entscheidungsspiel wurde die DJK TuS Hordel zuhause mit 3:1 (1:0) besiegt.

Folgende 18 Mannschaften treten somit in der kommenden Spielzeit in der Oberliga Westfalen an:

1. Sportfreunde Lotte (Absteiger aus der Regionalliga West)

  • zuletzt in der Saison 2007/08 Oberliga-Mitglied gewesen
  • von 2016 bis 2019 sogar 3. Liga

2. SC Paderborn 07 II

  • seit 2015 durchgängig in der Oberliga
  • am Aufstieg in die Regionalliga zuletzt nur um einen Punkt gescheitert

3. Westfalia Rhynern

  • seit 2010 in der Oberliga, von 2010 bis 2012 damals noch unter der Bezeichnung NRW-Liga
  • einjähriges Intermezzo in der Regionalliga in der Saison 2017/18, Abstieg als Tabellenletzter

4. FC Gütersloh

  • seit 2012 wieder durchgängig in der Oberliga, nachdem der frühere Zweitligist sogar in die Westfalenliga abgestürzt war (2009 bis 2012)

5. ASC 09 Dortmund

  • seit 2014 durchgängig in der Oberliga

6. FC Eintracht Rheine

  • seit 2013 durchgängig in der Oberliga

7. TuS Erndtebrück

  • seit 2011 in der Oberliga, zweimal gelang der Aufstieg, es folgte jedoch beide Male der direkte Wiederabstieg aus der Regionalliga (2015/16 und 2017/18)

8. Sportfreunde Siegen

  • seit 2017 wieder durchgängig in der Oberliga
  • zuvor viele Jahre auch höherklassig in der Regionalliga unterwegs gewesen mit dem Höhepunkt im Jahre 2005, als man für ein Jahr in die 2. Bundesliga aufstieg

9. SV Schermbeck

  • erst seit 2018 durchgängig in der Oberliga
  • zuvor ab 2001, als erstmals der Sprung aus der Landesliga gelang, immer wieder gependelt zwischen Verbands- bzw. Westfalenliga und Ober- bzw. NRW-Liga

10. SpVgg Vreden

  • der "Corona-Aufstieg" im Sommer 2020 in die Oberliga Westfalen war der größte Erfolg der Vereinsgeschichte
  • nach der Abbruch-Saison 2020/21 folgte zuletzt der souveräne Klassenerhalt

11. SC Preußen Münster II

  • seit 2019 spielt die Reserve der Adlerträger erstmals in der Vereinsgeschichte in der Oberliga Westfalen

12. TSG Sprockhövel

  • seit 2012 in der Oberliga, in der Saison 2016/17 gelang ein einjähriges Intermezzo in der Regionalliga

13. SG Finnentrop/Bamenohl

  • wie Vreden, der "Corona-Aufstieg" im Sommer 2020 in die Oberliga Westfalen war der größte Erfolg der Vereinsgeschichte
  • nach der Abbruch-Saison 2020/21 folgte zuletzt der erste sportliche Klassenerhalt in der Oberliga

14. Victoria Clarholz

  • wie Vreden und Finnentrop/Bamenohl, der "Corona-Aufstieg" im Sommer 2020 in die Oberliga Westfalen war der größte Erfolg der Vereinsgeschichte
  • nach der Abbruch-Saison 2020/21 folgte zuletzt der erste sportliche Klassenerhalt in der Oberliga

15. TuS Ennepetal

  • seit 2012 durchgängig in der Oberliga

16. Delbrücker SC (Aufsteiger als Meister der Westfalenliga 1)

  • Rückkehr nach 13 Jahren
  • zuvor von 2005 bis 2009 Ober- bzw. NRW-Liga (damaliger Höhepunkt der Vereinsgeschichte)

17. TuS Bövinghausen (Aufsteiger als Meister der Westfalenliga 2)

  • der "etwas andere Aufsteiger"
  • direkter Durchmarsch von 2018 bis heute von der Kreisliga A in die Oberliga

18. 1. FC Gievenbeck (Aufsteiger als Sieger des Entscheidungsspiels der Westfalenliga-Vizemeister)

  • in der Vereinsgeschichte gelangen bisher nur zwei einjährige Intermezzos in der Oberliga (2012/13 und 2018/19)
Aufrufe: 09.6.2022, 21:30 Uhr
sbAutor