
Region. Der Körper spielte endlich wieder mit. Erst langsam und dann besser. Immer besser. So gut, dass Vllaznim Dautaj beim Hallenfußballturnier in Gau-Odernheim seinen TuS Gau-Heppenheim zum Sieg führte. Nach dieser Vorstellung, dank der sich der Spitzenreiter der C-Klasse fürs Topturnier der Schiedsrichter Alzey-Worms qualifizierte, strahlte Angreifer Dautaj. Und sagte: „Wenn ich verletzungsfrei bin, habe ich zweifellos noch das Niveau, Oberliga oder Verbandsliga zu spielen“. Soweit aber soll es nicht mehr kommen, meinte der frühere Star-Torjäger, der unter anderem das Trikot von RWO Alzey (fünfmal hinterher Torschützenkönig), der TSG Pfeddersheim, Nibelungen Worms und TuS Flomborn trug.
Dautaj fühlt sich beim TuS Gau-Heppenheim, seinem allerersten Verein, im Wort. Dort hat er zu dieser Saison ein Zweijahres-Projekt angestoßen. Seine Brüder holte er zum C-Ligisten. Dazu die ganz alten Weggefährten wie Alexander Kinsvater, von denen die meisten nur deshalb kamen, weil sie sich für Dautajs Projekt begeisterten. Außerdem verbietet der anspruchsvolle Beruf den Aufwand früherer Tage.
Die Worte des 36-Jährigen nach dem Turniersieg in Gau-Heppenheim haben Gewicht. Schließlich stand bis zu diesem Wettbewerb öffentlich im Raum, dass Dautaj zum Saisonende seine aktive Laufbahn beenden wollte.