Der Gewinner der Partie der St. Töniser gegen Büderich – bisher ist die Bilanz der Blau-Gelben gegen diesen Kontrahenten mit drei Siegen, allerdings alle zuletzt, und zwei Niederlagen, durchwachsen – trifft dann auf den 1. FC Bocholt, Rot-Weiß Oberhausen (diese beiden stehen sich erst am 25. Februar 2026 gegenüber) oder den MSV Duisburg. Letzterer, der Tabellenführer der 3. Liga vor dem FC Energie Cottbus, ist als klassenhöchste Mannschaft fraglos favorisiert. Und sollte der MSV dann tatsächlich ins Endspiel einziehen – und die St. Töniser auch – und die „Zebras“ parallel in der Meisterschaft unter die ersten Vier kommen, wäre der SC St. Tönis automatisch, egal wie das Finale ausgeht, für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert. Natürlich noch einige Wenn und Aber. Aber Land ist schon in Sicht.
Alle wollen einen Kracher
„Sollte das alles so kommen, dann am besten gegen Bayern München spielen“, unkte SC-Finanzchef Achim Lemmen schon nach der Begegnung gegen Hilden. Fans, die schon „Wir fahren nach Berlin“ sangen, grätschten dazwischen und wünschten sich Schalke 04 oder Borussia Mönchengladbach, die in St. Tönis und Umgebung eine große Fanschar ihr Eigen nennen.
Personelles am Rande: Keeper Simon Sell, der am 17. April dieses Jahres beim Spiel in Kleve mit einem Wadenbeinbruch und Syndesmosebandabriss schwer verletzt ausschied, hat zuletzt in Baumberg und nun gegen Hilden bewiesen, dass mit ihm wieder stark zu rechnen ist und er den Kampf mit den drei anderen Torhütern voll aufgenommen hat. Außerdem erwartet der SC St. Tönis in der kommenden Woche die Ankunft des US-Amerikaners Richard Garcia Amador. Der 33-jährige Stürmer, der schon in Dänemark, Schweden, Island oder Mexiko als Profi spielte, wurde kürzlich in der Region Kalifornien zum Flügelspieler des Jahres ausgezeichnet.