
Der Fußball-Bezirksligist ASV Dachau hat in Altenerding 2:2 gespielt. Trainer Koston ärgert sich über zwei verlorene Punkte.
Es gibt Gegner, die einem nicht liegen. Für den Fußball-Bezirksligisten ASV Dachau scheint das auf die SpVgg Altenerding zuzutreffen, denn nach der Heimniederlage am ersten Spieltag blieb der ASV auch im Rückspiel sieglos. An Mittwochabend reichte es immerhin für ein 2:2-Remis gereicht – aber nicht für den Sprung auf den 2. Tabellenplatz.
Drei Punkte im Nachholspiel waren das große Ziel der Dachauer. Trainer Matthias Koston warnte vor einem konterstarken Gegner – und seine Spieler hatten zugehört. In der Anfangsphase war der ASV überlegen. Eine der Chancen nutzte Sebastian Mack, der eine sehenswerte Einzelleistung mit dem 0:1 veredelte (9.). Der ASV-Kapitän beendete damit eine Durststrecke von fünf Spielen ohne Tor.
Was ein Wirkungstreffer hätte werden können, verursachte allerdings einen Bruch im Spiel. „Wir haben den Faden und unsere Defensivstruktur verloren – vor allem auf unserer linken Seite”, so Koston.
Angetrieben von Samuel Kronthaler, Leart Bilalli sowie Sechser Pedro Flores, sorgten die Altenerdinger für Druck. „Wir haben es nicht geschafft, in die Zweikämpfe zu kommen”, bemängelte Koston, dessen Mannschaft nun mehrere gefährliche Situationen überstehen musste.
Zweimal kamen die Dachauer allerdings zu spät. Beide Male war Leonardo Tunjic zur Stelle, der das Spiel mit Treffern in der 18. und 37. Minute drehte. „Wir sind da nicht unseren Aufgaben nachgekommen”, so Koston, „und das war unnötig”.
Unnötig war auch ein Altenerdinger Foul im eigenen Strafraum kurz vor der Pause. Mack verwandelte sicher und sorgte aus ASV-Sicht immerhin für ein 2:2 zur Pause.
Koston stellte vor den zweiten 45 Minuten Kleinigkeiten um, seine Spieler legten außerdem eine Schippe drauf. Das Momentum kippte erneut. „Wir haben die ersten Wellen überstanden und die zweiten Bälle gewonnen”, so der Dachauer Coach zum Schlüssel. Während Altenerdings Offensive nicht mehr zum Zug kam, erspielte sich der ASV mehrere gute Möglichkeiten, doch Mack, Leo Di Pasquale sowie Tobias Erl konnten ihre teils hochkarätigen Chancen nicht nutzen – und das kostete zwei wichtige Zähler im Aufstiegsrennen.
„Wir waren in der ersten Hälfte schläfrig, was die Defensive angeht. Offensiv war es über 90 Minuten ordentlich. Insgesamt betrachtet haben wir heute aber zwei Punkte verloren”, bilanzierte Koston, der nun die Tage vor dem Wochenende zur Regeneration nutzen möchte. Dann steht das Gastspiel beim FC Gerolfing auf dem Plan. Dort wird der ASV über 90 Minuten liefern müssen – vor allem in der Defensive.