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Das sind die schönsten Stadien am Niederrhein - Teil 1

Echte Schmuckkästchen gibt es in der Stadion-Landschaft am Niederrhein. Diese Sportstätten müsst ihr gesehen haben.

von Marcel Eichholz · 26.12.2025, 23:00 Uhr · 0 Leser
Das Stadion an der Feuerbachstraße ist ein echtes Schmuckstück.
Das Stadion an der Feuerbachstraße ist ein echtes Schmuckstück. – Foto: Stephan Horn

Unzählige Stadien und Sportplätze gibt es am Niederrhein. Alle versprühen ihren eigenen Charme, einige wenige ragen allerdings besonders heraus, sei es durch eine besondere Architektur, ihre Geschichtsträchtigkeit oder ein erstklassiges Catering. Welche Plätze ihr am Niederrhein unbedingt gesehen haben müsst, verraten wir euch hier.

Stadion am Zoo

Seit über 100 Jahren steht das Wuppertaler Stadion am Zoo bereits. 1924 wurde es offiziell eröffnet, 1983 unter Denkmalschutz gestellt. Seinerzeit gehörte es zu den größten und modernsten Stadien Deutschlands. Der Wuppertaler SV fand im Jahr 1954 seine Heimat im Stadion am Zoo, 35.000 Zuschauer bei Bundesliga-Duellen gegen die Bayern, Schalke oder Mönchengladbach waren keine Seltenheit. Aktuell gibt es Regionalliga-Fußball zu sehen.

Stadion Niederrhein

In Oberhausen, zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal, liegt das Stadion Niederrhein des SC Rot-Weiß Oberhausen. Wo einst Bundesliga gespielt wurde, ist heute bitterer Regionalliga-Alltag eingezogen. Eröffnet wurde das Stadion 1926, allerdings ohne Beteiligung einer Oberhausener Mannschaft: Es duellierten sich der Duisburger SpV und Arminia Bielefeld. Inzwischen ist mit der neuen Hintertor-Tribüne ein wenig Charme verloren gegangen, wer aber bei strömendem Regen schonmal in einer der Kurven stand, bleibt heute zumindest auf einer Seite trocken.

Stadion an der Feuerbachstraße

Für Bahn-Pendler zwischen Düsseldorf und Köln ist das Stadion an der Feuerbachstraße ein alltäglicher Anblick. Direkt neben den Gleisen befindet sich die Spielstätte von TuRU Düsseldorf. Aus dem Zug hat man einen tollen Blick auf die einzige Tribüne des Stadions, die über 1.200 überdachte Sitzplätze verfügt.

Röntgen-Stadion

Im Remscheider Stadtteil Lennep befindet sich das Röntgen-Stadion. 1986 diente es noch als Austragungsort des Endspiels um die Deutsche Amateurmeisterschaft, heute gibt es Landesliga-Fußball zu sehen. Gebaut wurde das Stadion bereits 1925. Als der FC Remscheid in der 2. Bundesliga spielte, wurde es noch einmal ausgebaut. Seit Jahren machen Gerüchte über einen baldigen Abriss die Runde, mittlerweile werden sie immer konkreter.

BZA Karl-Hohmann-Straße

Insgesamt 26 Einsätze für die Nationalmannschaft sorgten dafür, dass Karl Hohmann Namensgeber für das Stadion in Düsseldorf-Benrath wurde. Der Besuch hier will aber sorgfältig geplant sein: Sehr gerne wird auf den nebenliegenden Kunstrasenplatz ausgewichen.

Hubert-Houben-Stadion

Weit oben im Norden befindet sich die Spielstätte des SV Viktoria Goch. Das Hubert-Houben-Stadion kann bis zu 8.500 Fans aufnehmen, die es aber in der Bezirksliga noch nicht gab. Erstmals ausverkauft war das Stadion 2006 bei einem Freundschaftsspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Schalke 04.

Sportanlage Mintarder Ruhrauen

Die Sportanlage an sich ist hier nicht das Highlight. Vom Sportplatz der Mintarder Ruhrauen gibt es jedoch einen fantastischen Ausblick auf die Mintarder Ruhrtalbrücke, die sich hoch oben über der Ruhr erhebt. Vor oder nach dem Spiel gibt es noch die Gelegenheit entlang der Ruhr zu wandern.

BSA Warbruckstraße

Im Sportkomplex an der Warbruckstraße in Duisburg-Hamborn befindet sich auch die Spielstätte des MTV Union Hamborn. Mit Steh-Traversen und einer schicken Tribüne, findet sich auf der Platzanlage ein wunderschöner Oldschool-Ground. Pädikat: absolut sehenswert! Direkt um die Ecke gibt es noch die Anlagen des FSV Duisburg und von Gelb-Weiß Hamborn.

Eisenbahner-Kampfbahn Styrumer Straße

Der eigentliche Heim-Verein der Eisenbahner-Kampfbahn ist der ESV Grün-Weiß Roland Meiderich, der zur Zeit in der Kreisliga B kickt. In der A-Liga treten die Kicker des 1. FC Dersimspor vor den Ball. Um dem Namen gerecht zu werden, befindet sich die Platzanlage in unmittelbarer Nähe eines größeren Schienenknotenpunktes, auf der anderen Seite wartet eine einladende Grünanlage. Seit der Saison 2025/26 verfügt die Anlage über einen modernen Kunstrasenplatz.

Sportanlage Jahnstraße

In Ratingen steht die Sportanlage Jahnstraße. In der Düsseldorfer A-Liga tritt der Verein SC Rot-Weiß Lintfort an. Bei Heimspielen erwartet die Zuschauer eine Mini-Schmuckkästchen: Die Tribüne besticht durch ihre besondere Architektur der Dachkonstruktion.

Sportplatz am Kaiserpark

Heimat des BV Altenessen und des Bader SV in Essen ist der Sportplatz am Kaiserpark, der, wie der Name schon verrät, direkt am Kaiser-Wilhelm-Park liegt. Hier erwarten den fußballinteressierten Zuschauer eine Tribüne, die es durch ihre außergewöhnliche Form in diese Auswahl geschafft hat. Nur fünf Reihen weist der Unterstand auf, der extrem niedrig gehalten wurde. Die Tage des Stadions sind allerdings gezählt. Die Stadt Essen möchte die Anlage zeitnah schließen. Der Zugang zur Tribüne ist bereits jetzt nicht mehr möglich.

Waldstadion Bergmannsbusch

Nicht nur das Stadion ist hier ein kleines Highlight, der gesamte Verein ist durchaus besonders. In Freisenbruch werden komplett neue Pfade beschritten: Verpflichtungen, Aufstellungen und noch vieles mehr liegt in den Händen der Online-Community. Ein wirklich spannendes Projekt, das auch schon international Beachtung fand. Das Stadion liegt in einem kleinen Tal, mit vielen Bäumen rundherum, nur das Vereinsheim steht auf geradem Untergrund. Wurst und Bier sind hier besonders lecker.

Update: Leider findet im Waldstadion Bergmannsbusch kein Spielbetrieb mehr statt.

Schloss-Stadion

Die einzige große und überdachte Tribüne im Fußballkreis Grevenbroich kann der TuS Grevenbroich sein Eigen nennen. Rund 6.000 Zuschauer könnten hier die Heimspiele ihres TuS verfolgen, in der Kreisliga A sind diese Zahlen allerdings utopisch. Neben der altehrwürdigen Haupttribüne ist jedoch auch die Moderne in Grevenbroich angekommen: Seit 2017 wird auf Hybridrasen gekickt.

Edelstahlkampfbahn

Ein absolutes Highlight am Niederrhein ist die Edelstahlkampfbahn in Krefeld, Heimstätte des Crefelder SV Marathon. Eröffnet wurde die Kampfbahn am 7. August 1938, nach vielen Jahren Spielbetrieb steht nun eine umfassende Sanierung an. Im Jahr 2021 soll ein neues Kunstrasenfeld den Rasen ersetzen. Im Zuge dessen wurde auch die Tribüne umfassend saniert und erstrahlt heute in neuem Glanz.

Jahn-Kampfbahn

In Kaldenkirchen hat der TSV Kaldenkirchen seine Heimat in der Jahn-Kampfbahn. Die idyllische Lage und viele kleine Highlights auf der Sportanlage sorgen für einen ganz besonderen Flair. Wer die Chance hat hier ein Spiel zu sehen, sollte dem unbedingt nachkommen.

Was sind eure Stadion-Highlights am Niederrhein? Wo habt ihr die beste Wurst verdrückt? Schreibt uns an fupa@rp-digital.de! Wir freuen uns auf eure Einsendungen.

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