2026-01-09T09:36:09.492Z

Allgemeines
Dreierpack von Moritz Paul.
Dreierpack von Moritz Paul. – Foto: Horst Zellmann

Das sind die Gründe für den klaren Pokal-Sieg des SV Budberg

Landesligist SV Budberg hat sich deutlich gegen den SV Scherpenberg durchgesetzt. Neben Erfolgsgarant Moritz Paul gab es aber noch weitere Triebfedern.

Am Ostermontag hat der SV Budberg den Kreispokal Moers gewonnen. Ein 4:1-Sieg stand am Ende gegen den SV Scherpenberg zu Buche. Aber irgendwie fühlte sich die Titelverteidigung anders an als noch vor einem Jahr bei der Fan-Invasion in Neukirchen-Vluyn.

„Natürlich haben wir uns mit den vielen Fans gefreut, aber uns ist viel mehr ein Stein vom Herzen gefallen, dass wir noch gut Fußball spielen können“, sagte Trainer Tim Wilke mit Blick auf die fehlende Budberger Konstanz in den vergangenen Wochen.

Der Landesliga-Dritte dominierte das Spiel gegen die Moerser bei der geglückten Revanche nach Belieben und glänzte auch endlich wieder im so temporeichen Spiel über die Außen. Ein weiteres Erfolgsrezept für die vier Treffer aus der Tiefe war der Rückzug von Moritz Paul als hängende Zehn hinter der einzigen Spitze Tim Ulrich. Beide tauschten ihre Rollen, das Fehlen von Lennart Hahn im 4-2-3-1 wurde gut kompensiert. Der SV Scherpenberg hatte anders als am vergangenen Donnerstag im Ligaspiel große Probleme, die langen Bälle auf den Top-Torjäger des SVB zu verteidigen, der vier Tage zuvor auf dem Kunstrasenplatz in Asberg noch über 90 Minuten komplett abgemeldet war.

SV Budberg ist mehr als Moritz Paul

„Moritz steht überall unheimlich im Fokus, egal ob beim Gegner oder beim Schiedsrichter. Er war müde. Wir wollten ihn da rausziehen und aus der Tiefe kommen lassen. Das hat super funktioniert“, freute sich Wilke über seinen aufgegangenen Matchplan. Pauls Dreierpack war am Ostermontag allerdings nicht der einzige positive Aspekt, den Wilke nun mit Blick auf das Saisonfinale und den Endspurt im Aufstiegsrennen mitnimmt.

Benedict Vana überzeugte im Zentrum bei seinem ersten Startelfeinsatz seit August. Fynn Eckhardt feierte in den letzten knapp zehn Minuten sein Comeback nach zweimonatiger Verletzungspause. Budbergs Achsenspieler wurde direkt wieder zum Faktor und könnte in den letzten Wochen der laufenden Spielzeit noch extrem wichtig werden.

Im Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten aus Lowick steht der SV Budberg am Sonntag vor einer Pflichtaufgabe. Eine Woche später könnte es im Falle eines Sieges im Schlüssel-Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten aus Frintrop noch einmal richtig spannend werden im Kampf um den Relegationsplatz zwei.

Aufrufe: 024.4.2025, 13:00 Uhr
Fabian Kleintges-TopollAutor