2025-12-03T05:51:34.672Z

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– Foto: Pressefoto Eibner

Das sind die 16 Zweitrundenpartien im DFB-Pokal-Auslosung:

Spitzenduell Frankfurt gegen Dortmund – Köln empfängt den FC Bayern

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Die Auslosung zur zweiten Runde des DFB-Pokals hat einige hochkarätige Begegnungen ergeben. Unter der Leitung von Schiedsrichter Dr. Felix Brych als Losfee wurden im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund gleich mehrere Erstliga-Duelle gezogen. Im Fokus steht dabei das Aufeinandertreffen von Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund – eine Neuauflage des Pokalfinales von 2017, das die Hessen damals mit 2:1 für sich entschieden.

Auch der FC Bayern München bekommt es mit einem Bundesligisten zu tun: Die Münchner reisen zum 1. FC Köln, der seit seinem Wiederaufstieg zurück in der Bundesliga wieder auf Punktejagd geht. Der Rekordpokalsieger setzte sich in der ersten Runde nur knapp mit 3:2 beim Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden durch.

Insgesamt kommt es zu fünf reinen Bundesliga-Paarungen in der zweiten Runde: Neben Frankfurt gegen Dortmund und Köln gegen Bayern empfängt der 1. FC Heidenheim den Hamburger SV, der 1. FSV Mainz 05 trifft auf Titelverteidiger VfB Stuttgart, und der FC St. Pauli hat mit der TSG Hoffenheim ebenfalls ein Erstliga-Team zu Gast.

Besondere Aufmerksamkeit galt bei der Ziehung den letzten verbliebenen Amateurvereinen. Der FV Illertissen, einziger Regionalligist im Wettbewerb, bekommt es mit dem Zweitligisten 1. FC Magdeburg zu tun. Der bayrische Klub hatte in der ersten Runde für Aufsehen gesorgt, als er den 1. FC Nürnberg im Elfmeterschießen ausschaltete. Als dritterklassiger Vertreter steht zudem Energie Cottbus in der Runde der letzten 32. Die Lausitzer treffen auf den amtierenden Pokalsieger RB Leipzig – ein schwieriges Los für den Drittligisten, der sich in Runde eins gegen Hannover 96 durchgesetzt hatte.

Arminia Bielefeld, seit Jahren für Überraschungen im Pokal bekannt, steht ebenfalls in der zweiten Runde. Die Ostwestfalen hatten in der ersten Runde Bundesligist Werder Bremen aus dem Wettbewerb geworfen und zählen somit auch diesmal zum erweiterten Kreis der möglichen Pokalschrecks.

Die Spiele der zweiten Runde finden am 29. und 30. Oktober statt. Das Achtelfinale wird im Dezember ausgespielt.

Die Partien in der Übersicht

Spiel 1: FV Illertissen – 1. FC Magdeburg
Spiel 2: Energie Cottbus – RB Leipzig
Spiel 3: 1. FC Union Berlin – Arminia Bielefeld
Spiel 4: 1. FC Heidenheim – Hamburger SV
Spiel 5: Borussia Mönchengladbach – Karlsruher SC
Spiel 6: Hertha BSC – SV Elversberg
Spiel 7: SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Kaiserslautern
Spiel 8: Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund
Spiel 9: SV Darmstadt 98 – FC Schalke 04
Spiel 10: FC Augsburg – VfL Bochum
Spiel 11: Fortuna Düsseldorf – SC Freiburg
Spiel 12: SC Paderborn – Bayer 04 Leverkusen
Spiel 13: FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart
Spiel 14: VfL Wolfsburg – Holstein Kiel
Spiel 15: 1. FC Köln – FC Bayern München
Spiel 16: FC St. Pauli – TSG Hoffenheim

Die beiden Lostöpfe

Amateurtopf

  • Energie Cottbus (3. Liga)

  • FV Illertissen (Regionalliga)

Profitopf

  • RB Leipzig (Bundesliga)

  • Bayer 04 Leverkusen (Bundesliga)

  • Borussia Dortmund (Bundesliga)

  • SC Freiburg (Bundesliga)

  • VfL Wolfsburg (Bundesliga)

  • Eintracht Frankfurt (Bundesliga)

  • Borussia Mönchengladbach (Bundesliga)

  • 1. FC Union Berlin (Bundesliga)

  • 1. FC Köln (Bundesliga)

  • FC Augsburg (Bundesliga)

  • FSV Mainz 05 (Bundesliga)

  • 1. FC Heidenheim (Bundesliga)

  • TSG Hoffenheim (Bundesliga)

  • FC St. Pauli (Bundesliga)

  • Hamburger SV (Bundesliga)

  • 1. FC Magdeburg (2. Bundesliga)

  • FC Schalke 04 (2. Bundesliga)

  • Arminia Bielefeld (2. Bundesliga)

  • VfL Bochum (2. Bundesliga)

  • SV Darmstadt 98 (2. Bundesliga)

  • SC Paderborn (2. Bundesliga)

  • 1. FC Kaiserslautern (2. Bundesliga)

  • SV Elversberg (2. Bundesliga)

  • Karlsruher SC (2. Bundesliga)

  • Holstein Kiel (2. Bundesliga)

  • SpVgg Greuther Fürth (2. Bundesliga)

  • Fortuna Düsseldorf (2. Bundesliga)

  • Hertha BSC (2. Bundesliga)

Gespielt wird am Dienstag und Mittwoch, 28. und 29. Oktober. Die konkreten Uhrzeiten folgen in den Tagen nach der Auslosung.

Die 64 Teams im Topf

2. Bundesliga (4)
Preußen Münster
Eintracht Braunschweig
Arminia Bielefeld
Dynamo Dresden

3. Liga (9)
SSV Ulm 1846
Jahn Regensburg
1. FC Saarbrücken
Energie Cottbus
SV Wehen Wiesbaden (Hessen)
Viktoria Köln (Mittelrhein)
1. FC Schweinfurt (Meister Regionalliga Bayern)
Hansa Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)
Rot-Weiss Essen (Niederrhein)

Regionalliga (14)
FC Gütersloh (Vizemeister Regionalliga West)
SV Sandhausen (Baden)
FV Illertissen (Bayern)
BFC Dynamo (Berlin)
Eintracht Norderstedt (Hamburg)
Blau-Weiß Lohne (Niedersachsen)
1. FC Lok Leipzig (Sachsen)
Hallescher FC (Sachsen-Anhalt)
VfB Lübeck (Schleswig-Holstein)
ZFC Meuselwitz (Thüringen)
Sportfreunde Lotte (Finalist Landespokal Westfalen)
SG Sonnenhof Großaspach (Württemberg)
FC 08 Homburg (Saarland)
Bahlinger SC (Südbaden)

Oberliga (5)
SV Atlas Delmenhorst (Niedersachsen)
FV Engers 07 (Rheinland)
FK Pirmasens (Südwest)
SV Hemelingen (Bremen)
RSV Eintracht 1949 (Brandenburg)

Wer darf zu Beginn am DFB-Pokal teilnehmen?

Neben den 36 Profimannschaften der 1. und 2. Bundesliga der abgelaufenen Saison sind stets die vier Bestplatzierten der 3. Liga aus der vorangegangenen Spielzeit sicher dabei.

Zu diesen 40 Mannschaften kommen die 21 Landespokalsieger sowie zusätzlich jeweils eine Mannschaft aus den drei mitgliederstärksten Landesverbänden Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Die Termine der DFB-Pokal-Saison 2025/26:

1. Runde: 15. bis 18. August 2025 sowie 26. und 27. August 2025
2. Runde: 28. und 29. Oktober 2025
Achtelfinale: 2. und 3. Dezember 2025
Viertelfinale: 3. und 4. sowie 10. und 11. Februar 2026
Halbfinale: 21. und 22. April 2026
Finale: 23. Mai 2026

Wer überträgt die DFB-Pokal-Spiele?

Pay-TV-Sender Sky hat die Rechte, um alle 63 Partien live zu übertragen. Wie im Vorjahr werden auch in dieser Saison 15 Partien live im Free-TV zu sehen sein, darunter die beiden Halbfinals und das Finale. Die ARD und das ZDF teilen sich diese Rechte auf. Zudem bieten die Sender umfangreiche Highlights an.

Prämien DFB-Pokal

  • 1. Hauptrunde: 211 886 €

  • 2. Runde: 423 772 €

  • Achtelfinale: 847 544 €

  • Viertelfinale: 1 695 088 €

  • Halbfinale: 3 390 175 €

  • Finalverlierer: 2 880 000 €

  • Pokalsieger: 4 320 000 €

Bei den Einnahmen aus Eintrittskartenverkauf und Bandenwerbung müssen die Kontrahenten nach Abzug aller Kosten und Steuern das Geld teilen. Zehn Prozent dieser Einnahmen gehen außerdem an den DFB, jeder Klub erhält also 45 Prozent dieses Geldes.

Was gibt es neben dem Pokal zu gewinnen?

Der Sieger des DFB-Pokals hat auch nach der Europapokalreform der UEFA, die ab der Saison 2024/25 in Kraft getreten ist, ein Startrecht in der Gruppenphase der Europa League.

Ist der DFB-Pokalsieger schon über die Bundesliga für die Champions League oder die Europa League qualifiziert, geht der Platz an die Bundesliga, wo er dann gemäß der Abschlusstabelle verteilt wird. Der unterlegene Finalist des DFB-Pokalendspiels kann in keinem Fall profitieren.

Die vergangenen Endspiele:

24/25 VfB Stuttgart - Arminia Bielefeld 4:2
23/24 Bayer 04 Leverkusen - 1. FC Kaiserslautern 1:0
22/23 RB Leipzig - SC Freiburg 2:0
21/22 RB Leipzig - SC Freiburg 5:3 n.E.
20/21 Borussia Dortmund - RB Leipzig 4:1
19/20 FC Bayern München - Bayer Leverkusen 4:2
18/19 FC Bayern München - RB Leipzig 3:0
17/18 Eintracht Frankfurt - FC Bayern München 3:1
16/17 Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt 2:1
15/16 FC Bayern München - Borussia Dortmund 4:3 n.E.
14/15 VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund 3:1
13/14 FC Bayern München - Borussia Dortmund 2:0 n.V.

Wie viel Liter Bier passen in den DFB-Pokal?

In den goldenen Kelch passen knapp acht Liter Flüssigkeit.

Aufrufe: 031.8.2025, 20:21 Uhr
redAutor