BASTIAN HENNEN Wichtig war zunächst, nach der 1:2-Niederlage Anfang August im Kreispokal gegen Euren nun eine Reaktion gegen denselben Gegner zu zeigen. Das ist uns gelungen. Wir haben defensiv besser gestanden und sehr aggressiv agiert. Die frühe 2:0-Führung war wichtig für den Kopf. Unser Torwart Maxi Weyland hat uns mit einer tollen Parade vor dem Anschlusstreffer zum 2:1 bewahrt. Der klare Sieg hat für Selbstvertrauen gesorgt.
Wie schwierig war es für Sie als neuer Trainer der SG, die Mannschaft nach dem Bezirksligaabstieg mental wieder aufzurichten?
HENNEN Sehr schwierig. Wir arbeiten immer noch daran. Die Vorbereitung war sehr holprig. Der Abstieg war nicht das große Problem, sondern die Art und Weise, wie sich das Team gegen Ende der vergangenen Saison präsentiert hat. Wir kriegen auch derzeit zu viele einfache Gegentore. Das ist auch Kopfsache. Wenn wir das in den Griff bekommen, ist es auch wieder einfacher, Spiele zu gewinnen.
Wie fällt Ihr Zwischenfazit nach den ersten sechs Saisonspiele aus?
HENNEN Sehr durchwachsen. Wir haben viele Phasen, die gut, aber auch einige, die schlecht sind. Wir sind noch nicht konstant genug. Wichtig ist, die Rolle als Wundertüte abzulegen. Das Spiel gegen Fell müssen wir über die Zeit bringen. Es fühlt sich nicht gut an, wenn du 4:2 führst und in den letzten fünf Minuten noch zwei Gegentore kassierst. Doch mit dem Punkt gegen Fell und dem Sieg gegen Euren sind wir jetzt auf einem guten Weg.


