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Ligabericht

Das Familienduell bei der SG Eintracht

Frank Orben steht mit Filius Bastian auf dem Platz +++ Rüdesheimer Debakel an der Alsenz

von Mario Luge · 27.05.2024, 19:00 Uhr · 0 Leser
Die zweite Mannschaft des TuS Hackenheim (blau) feiert den Klassenerhalt.
Die zweite Mannschaft des TuS Hackenheim (blau) feiert den Klassenerhalt. – Foto: Gregor Wurdel

SEIBERSBACH. Der TuS Pfaffen-Schwabenheim sicherte sich mit einem 3:2-Sieg bei der SG Soonwald den Titel in der Bad Kreuznacher Fußball-A-Klasse (wir berichteten). Damit steigt das Team zurück in die Bezirksliga Nahe auf. Parallel zur ersten Mannschaft schaffte auch die zweite TuS-Mannschaft (6:1 bei der SG Soonwald II) als Tabellenzweiter der B-Klasse Bad Kreuznach 1 den direkten Aufstieg in die A-Klasse. Ein sportlich perfektes Jahr für die Rheinhessen.

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Platz zwei in der Bad Kreuznacher Fußball-A-Klasse geht an den TSV Bockenau, der eine überragende Runde absolviert hat. Der Neuling könnte in den Relegationsspielen den Durchmarsch in die Bezirksliga Nahe perfekt machen. Das erste Duell mit dem Birkenfelder Vertreter, SV Buhlenberg, ist bereits am Mittwoch, das Rückspiel am Dienstag nächster Woche. Das Ganze hat freilich auch Auswirkungen auf die Zusammensetzung der übergeordneten Liga: Sollten sich nämlich die Bockenauer in der Relegation durchsetzen, die SG Kirn/Kirn-Sulzbach aus der Landesliga West absteigen und der SV Winterbach nicht aufsteigen, könnten in der neuen Saison zwölf von 17 Mannschaften aus dem Kreis Bad Kreuznach in der Bezirksliga Nahe spielen.

Verabschieden wird sich die höchste Klasse im Kreis von der SG Gutenberg/Waldlaubersheim, die nach nur einem Jahr wieder in die B-Klasse absteigt. Der Verbleib der SG Merxheim/Monzingen/Meddersheim II ist abhängig vom Bockenauer Aufstieg.

Den Vogel ergebnistechnisch abgeschlossen hat am letzten Spieltag die SG Alsenztal, die den Gast aus Rüdesheim mit einem 11:0-Päckchen nach Hause geschickt hat. Kein schöner Abgang für den scheidenden VfL-Trainer Pascal Berg an alter Wirkungsstätte.

Dafür freute sich Eintracht-Torwart Frank Orben über ein ganz besonderes, persönliches Schmankerl: Er stand im letzten Spiel erstmals mit seinem Sohn Bastian auf dem Platz. Aus geplanten fünf Minuten wurde am Ende sogar eine Viertelstunde. „Es war eine sehr schöne Erfahrung. Am schlimmsten war beim Abschlag das Bücken nach dem Ball“, frotzelte hiernach Papa Frank.

Die Spiele im Stenogramm

Tor: 1:0 Nils Ingebrand (65.).

Tore: 1:0 Jonah Röhlinger (16.), 2:0 (20.) Niklas Wollmann.

Tore: 0:1 (31.) Mattias Schier, 1:1 (33.) Tim Hain, 1:2 (34.) Abdullah Kurtoglu, 1:3 (36.) Alper Akcam, 2:3 (48.) Robin Griesang.

Tor Roxheim: 2:1 (48.) Nicolai Spira.

Tore: 1:0/2:0 (10.,15.) Ferhat Senel, 3:0/4:1/7:1/8:1 (30., 41., 61., 65.) Cihan Yakut, 3:1 (32.) Marwan Habboush, 5:1/6:1 (43., 53.) Yunus Pasli, 8:2 (67.) Paul Hildebrandt.

Tore: 0:1 (3.) Marcel Malec, 0:2/0:4 (35., 82.) Daniel Reidenbach, 0:3/0:5 (77., 88.) Julian Brückner.

Tore: 1:0/3:1 (14., 78.) Tumaj Dehghan, 1:1/3:2 (21., 80.) Maximilian Wahl, 2:1 (74.) Raphael Rodriguez.

Tore: 1:0 (7.) Philip Schneider, 2:0/3:0/6:0 (9., 13., 48.) Julian Aff, 4:0/5:0 (21., 25.) Maximilian Bauer, 7:0/8:0 (57., 59.) Leonard-Cristi Hilitanu, 9:0 (71.) Florentin-Mihai Tanase, 10:0 (78.) Luca Tripaldi, 11:0 (85.) Florian Kreischer.