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Das Ende einer ereignisreichen Vorrunde

Vor wenigen Minuten ist in der Fußball-Saarlandliga das letzte Spiel der Hinserie abgepfiffen worden

von Stefan Holzhauser · 09.11.2025, 19:16 Uhr · 0 Leser
Die Spieler des FC Rastpfuhl (Rot) haben nun die Rote Laterne inne, der FCS hat dagegen bislang seine Aufgaben ordentlich erledigt
Die Spieler des FC Rastpfuhl (Rot) haben nun die Rote Laterne inne, der FCS hat dagegen bislang seine Aufgaben ordentlich erledigt – Foto: Sport News Südwest

Und wie sollte auch anders sein?! Auch in der abschließenden Begegnung am Sonntagabend kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Das letzte Wort einer kurzweiligen Hinserie gehörte dabei Gibriel Darkaoui, der mit seinem Dreierpack beim 3:2 (1:1)-Heimerfolg im Stadtderby dem 1. FC Saarbrücken II im Duell mit dem SC Brebach quasi im Alleingang den siebten Saisonsieg bescherte. Für den Aufsteiger könnte es die im Vorfeld erhoffte Saison frei von Abstiegssorgen werden - Platz acht mit 24 Punkten ist für die Blau-Schwarzen ein sehr zufriedenstellendes Zwischenergebnis.

An der Tabellenspitze hatte es noch vor kurzer Zeit nach einem Alleingang des Spitzenreiters SV Elversberg II ausgesehen, doch mittlerweile spürt der Ligaprimus wieder den Atem der Verfolger im Nacken. Nach dem 1:1 (0:0) auf dem heimischen Kunstrasenplatz gegen den Tabellenführer meinte Hasborns Trainer Manuel Bonengel: "Das war ein gerechtes Unentschieden." Zwar hatten die Gäste mehr vom Spiel, aber die Hasborner die besseren Chancen. Lange Zeit fielen keine Treffer, ehe Kevin Koffi einen von Michael Rauber verursachten Strafstoß zum 0:1 verwandelte (83.). Allerdings wurde dann auf der anderen Seite auch noch Sven Görgen getroffen: Steffen Hoffmann schritt vom ominösen Punkt aus zur Tat und besorgte den gerechten 1:1-Endstand (85.). Damit ist der Elversberger Vorsprung auf den Tabellenzweiten FSV Jägersburg auf fünf Zähler geschrumpft.

Auf der anderen Seite der Tabelle hat nun der FC Rastpfuhl die Rote Laterne vom SV Saar 05 Saarbrücken übernommen. Der Stadtrivale rang Borussia Neunkirchen mit 3:1 (2:1) nieder und dankte dabei vor allem Maximilian Krill. Der zweifache Torschütze knallte den Ball in der 82. Minute auf Zuspiel von Tim Schäfer aus 14 Metern zum alles entscheidenden 3:1 genau unter die Latte - und sorgte bei den Söhnen Saarbrückens für lautstarke Jubelschreie.