
An einem wunderbaren Fussballsonntag bei herrlichstem Wetter waren die Randbedingungen für das Landesligaderby gegen die SSG Ulm 99 gegeben und die Zuschauer wurden mit einem ereignisreichen Spiel belohnt. Rund 750 Zuschauer fanden sich am Staiger Fußballpark ein und das Kommen sollten sie nicht bereuen: Unser SC Staig begann bärenstark und bereits nach vier Minuten schloss Oli Bischof eine Einzelaktion mit einem strammen Schuss unter die Latte zum 1:0 für die Hausherren ab. Max Bachner (10.) und Julian Rauner (31.) hatten weitere dicken Chancen zum frühen 2:0, allerdings scheiterte Max am SSG-Keeper alleine vor ihm und Jule Rauner umkurvte jenen Keeper, aber der Abschluss ging knapp am SSG-Kasten vorbei. Schlussendlich waren es exakt diese Situationen, welche weh taten, da man die Führung gerne ausbauen hätte können um die SSG unter Zugzwang zu bringen. Es schien, als hätte man nun die Gäste aus dem Verwaltungsmodus geholt und nun agierte auch die SSG in der Offensive. Manu Fetzer entschärfte eine erste Großchance im eins gegen eins und kurze Zeit später dann der unglückliche Ausgleich (42.), als ein eher harmloser Schuss unglücklich abgefälscht wurde und im anderen Staiger Eck einschlug. Insgesamt ging das Halbzeitergebnis in Ordnung. Die Anfangsphase gehörte klar dem Gastgeber und verpasste es höher zu führen. Ab Mitte der Halbzeit kam die SSG besser auf und am Ende drückte der Gast sogar auf den Führungstreffer. In der 55. Minute dann die nächste unglückliche Aktion für die Hausherren, als auf Handelfmeter für die SSG entschieden wurde. Dieser Elfer ist sicherlich diskussionswürdig, da der Arm angelegt war ohne Absicht. Den Gäste war dies einfach „Wurst“ und der Elfmeter wurde bombensicher verwandelt. Mit einer cleveren Aktion an der Seitenlinie, als der SSG schneller agierte und mit einem langen Einwurf den völlig blank stehenden Stürmer perfekt bediente: Mit einem strammen Abschluss ins kurze Eck wurde auf 3:1 für die Gäste gestellt und Manu Fetzer war wiederum chancenlos. Danach war auf Seiten der Hille-Elf etwas die Luft raus und man fand nicht mehr entscheidend ins Spiel. So waren es eben wieder wenige Aktionen, die den Unterschied an diesem Tage machten: Hüben waren es zwei dicken Chancen, welche man liegen ließ und drüben eben war das Glück den Gästen eher hold, wobei über das gesamte Spiel betrachtet, die Gäste einen Deut besser waren und somit nicht unverdient die Punkte mit nach Gögglingen nahmen. Schade nur, dass man aus der starken ersten halben Stunde nicht mehr Zählbares auf die Anzeigetafel brachte, weil sonst die Gäste sich sicher schwer getan hätten, ins Spiel zu kommen.