2025-12-03T05:51:34.672Z

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Das Lazarett ist groß bei Viktoria Goch.
Das Lazarett ist groß bei Viktoria Goch. – Foto: Arno Wirths

Darum wird das Personal bei Viktoria Goch langsam knapp

Der Neuling in der Landesliga muss beim Training nicht mehr improvisieren, weil er zurück auf den Platz konnte. Dafür fehlen in der Partie bei der SG Essen-Schönebeck einige Akteure. Das sind die Ausfälle.

Viktoria Goch ist zurück auf dem Platz. Der Landesligist konnte am Mittwochabend wieder im Hubert-Houben-Stadion auf Kunstrasen trainieren, nachdem Coach Kevin Wolze wegen des schlechten Wetters mehr als eine Woche lang bei den Übungseinheiten hatte improvisieren müssen.

Denn der Rasenplatz im Stadion war gesperrt, auf Kunstrasen konnte bis Mittwoch ebenfalls nicht trainiert werden, weil der Belag dort erneuert wurde. Deshalb hatte am vergangenen Freitag auch die Heimpartie gegen den VfB Speldorf abgesagt werden müssen. Sie wird am Samstag, 22. November, 18 Uhr, nachgeholt.

Kevin Wolze nahm die Umstände relativ gelassen. „Natürlich war das nicht optimal. Aber wir konnten es auch nicht ändern“, sagt der Coach. Er ist mit seinem Team zum Training zweimal in die Soccerhalle ausgewichen. „Das war in Ordnung. In der Halle konnten wir auch auf kleinen Feldern gut trainieren und etwas für die Fitness tun. Nur im taktischen Bereich konnten wir nichts machen“, erläutert Wolze.

Er muss mit seiner Mannschaft am kommenden Sonntag zu ungewohnter Zeit auf den Platz. Die Begegnung des Tabellensechsten bei der SG Essen-Schönebeck, die auf Relegationsplatz 14 steht, wird bereits um 11 Uhr angepfiffen. „Das ist ja nicht das erste Mal in dieser Saison, dass wir an einem Sonntag so früh spielen müssen. Das war auch schon in der Partie bei der DJK Katernberg der Fall. Deshalb ist die Sache nicht so neu für uns. Und in Katernberg haben wir zu dieser Zeit auch ein gutes Spiel gemacht“, unterstreicht Wolze. Der Neuling erreichte beim Tabellenvierten ein 1:1.

Personallage ist angespannt

Am Sonntag sollen nach Möglichkeit zwei Punkte mehr herausspringen, um den Platz in der Spitzengruppe zu festigen. „Wir wollen gewinnen, wissen aber, dass wir auf einen sehr kompakt spielenden Gegner treffen werden. Das wird eine schwere Aufgabe“, sagt der Gocher Coach. Zumal das Personal bei der Viktoria langsam knapp wird. Dem Aufsteiger stehen für die Partie wahrscheinlich nur 13 Feldspieler des Kaders zur Verfügung. Nach Nils Rix (Kreuzbandriss) und Gabriel Preuß (Schulterverletzung) fällt jetzt auch Elias Koenen (Fußbruch) längerfristig aus.

Eine Entwarnung gab es bei Ben Pauls. „Wir hatten schon befürchtet, dass er sich das Innenband im Knie gerissen haben könnte. Doch das hat sich bei einer Untersuchung nicht bestätigt“, erklärt Wolze. Trotzdem ist Pauls für die Partie am Sonntag keine Option. Das gilt auch für Ahmed Miri (Fußverletzung) und Andrija Kurandic (Nasenoperation). Außerdem ist der Einsatz von Jan Wilbers (Fußprellung) fraglich.

„Ich würde mir natürlich als Trainer wünschen, wenn ich mehr Optionen hätte“, sagt Kevin Wolze. „Doch die Mannschaft hat die Qualität, dass sie sich auch gegen Widerstände wehrt. Dafür muss ich ihr ein großes Lob machen.“

Aufrufe: 08.11.2025, 08:30 Uhr
Joachim SchwenkAutor