
Eigentlich sollte es in etwas mehr als einer Woche schon losgehen, doch daraus wird nun nichts: Die vierte Saison der Baller League, die am 3. November starten sollte, wurde von den Verantwortlichen um mehr als zwei Monate nach hinten verschoben. Erst im Januar 2026 soll die neue Spielzeit der Hallenfußball-Liga starten, das gab die Liga auf ihrer Internetseite bekannt.
„Manchmal lohnt sich Warten einfach. Als wir angekündigt haben, dass die Baller League Season 4 im November startet, war die Vorfreude riesig, bei euch genauso wie bei uns“, heißt es im Statement der Liga. „Doch manchmal braucht Großes eben ein bisschen mehr Zeit, als man denkt.“ Gemeint ist damit der Aufbau der neuen Heimat der Baller League. Denn nach zwei Spielzeiten in der Kölner Motorworld war die Liga Anfang des Jahres nach Berlin gezogen, um dort in eine Halle am Tempelhofer Feld zu ziehen. Nun kehrt die Baller League zurück nach Köln, um seine Spiele künftig in der XPost – eine umgebaute Eventlocation in einem ehemaligen Postzentrum – auszutragen.
Die neue sportliche Heimat zwischen Hansaring und Gleisdreieck in Köln scheint allerdings in einigen Bereichen noch nicht fertig ausgebaut zu sein, um schon Anfang November mit der vierten Saison starten zu können: „In Köln wächst gerade unser neues Zuhause heran, mit vielen Menschen, vielen Händen, einem Ziel: Ein Erlebnis zu schaffen, das laut, sicher, elektrisierend und unvergesslich ist. Und dafür muss jedes Detail stimmen“, heißt es von der Liga weiter. Über die Möglichkeit, die Spielzeit ohne Fans vor Ort zu starten, sei laut Liga diskutiert worden – die Idee sei dann aber schnell wieder verworfen worden. Bereits gekaufte Tickets behalten so ihre Gültigkeit für den Start im Januar.
Neben der Enttäuschung von Verantwortlichen, den prominenten Teamchefs, Fans und Amateurkickern darüber, dass die Baller League nun also erst in etwas mehr als zwei Monaten startet, ergeben sich aus der Verschiebung aber auch positive Folgen. Zum einen kollidieren die Einsätze der Amateurspieler in der Baller League so weniger mit dem Ligabetrieb in ihren Stammvereinen, die sich zumindest im Januar noch in der Winterpause befinden werden. Zum anderen geht die Baller League so auch der Icon League – Deutschlands zweite große Hallenfußball-Liga, die ebenfalls am Montag ihre Spieltage austrägt – aus dem Weg. Das Format von Weltmeister Toni Kroos und Streamer Elias Nerlich läuft aktuell und endet mit dem Finale am 14. Dezember in Wien.