2026-05-15T09:36:57.455Z

Allgemeines

Daniel Beine wird ab Sommer Trainer des VfB Homberg

Oberliga Niederrhein: Noch schwebt ein großes Fragezeichen über der kommenden Ligazugehörigkeit des VfB Homberg. Die wichtigste Personalfrage ist indes jedoch geklärt. Daniel Beine wird die Nachfolge von Stefan Janßen auf der Trainerbank übernehmen.

von Markus Becker · Heute, 11:36 Uhr · 0 Leser
Daniel Beine, hier noch für den SV Biemenhorst tätig.
Daniel Beine, hier noch für den SV Biemenhorst tätig. – Foto: Marcel Eichholz

Interimsweise führt Daniel Beine derzeit noch die SG Unterrath durch die Landesliga. Seinen letzten Flirt mit der fünften Klasse war ebenfalls nur von kurzer Dauer. Nach rund einem halben Jahr beim SV Biemenhorst schieden sich die Wege. Abhängig vom restlichen Saisonverlauf bietet sich dem 38-Jährigen nun womöglich eine neue Chance auf dem Niveau.

Schiek und Schmidtke als Feuerwerhr-Duo

Wie der RevierSport zuerst berichtete, soll bereits intern kommuniziert sein, dass Beine in der kommenden Saison die Zügel beim VfB in den Händen hält. "Wir sind schon länger in Kontakt, kennen Daniel und er passt sehr gut zu uns. Soeben wurde er auch der Mannschaft vorgestellt", wird dort Manager Frank Hildebrandt zitiert.

Das neue Kapitäl nach der Ära Janßen soll also mit Beine in Angriff genommen werden. Die Trainerikone führte die Homberger seinerzeit sogar über zwei Jahre in die Regionalliga West. Mitten im Abstiegskampf verkündete Janßen allerdings seinen überraschenden Rücktritt. Unter der Führung von Tobias Schiek und Fabian Schmidtke soll in den verbleibenden Spielen nun noch das Ruder herumgerissen, damit Beine auch in der Oberliga übernehmen kann.

"Bei einem Abstieg würden wir uns schütteln und wieder angreifen"

Abhängig von der Anzahl der Absteiger müsste Homberg dabei noch bis zu vier Punkte auf die Konkurrenz aufholen. Hildebrandt: "Für uns gilt sowieso nur, dass wir in den letzten Spielen ordentlich punkten müssen – unabhängig davon, ob am Ende drei oder vier Mannschaften absteigen."

Doch auch wenn es am Ende nicht reichen sollte, geht in Homberg die Welt nicht unter, wie er prophezeit: "Wir spielen Fußball, um so hoch wie möglich zu spielen. Bei einem Abstieg würden wir uns schütteln und wieder angreifen."

Drei Spiele bleiben für das schwächste Rückrundenteam noch, um dieses Szenario auf der letzten Rille abzuwenden. In Daniel Beine haben die Homberger nun in jedem Fall einen Anhänger mehr, der ihnen auf dem Weg dorthin die Daumen drückt.