Erstliga-Aufsteiger Pfaffenthal (gelb-schwarz) hatte gegen Ell keine Chance
Erstliga-Aufsteiger Pfaffenthal (gelb-schwarz) hatte gegen Ell keine Chance – Foto: paul@lsn.sarl

Damen - Pokal: zwei Drittligisten erfolgreich

Mertzig und Steinsel ziehen in die 1.Hauptrunde ein +++ Zweitligist Swift überrollt Erstligaaufsteiger UMW

Gleich drei faustdicke Überraschungen lieferte der Frauen-Pokal in den am Samstag ausgetragenen Vorrundenpartien: nach Elfmeterschießen setzte sich Drittligist Mertzig gegen Zweitligist Vianden durch und die Zweitliga-Absteigerinnen der vergangenen Saison, FC Alisontia Steinsel, und die Erstliga-Absteigerinnen vom CS Fola Esch trennten sich bereits nach neunzig Minuten mit einem 4:3-Erfolg für den Underdog, bei dem Bertomeu gleich drei Tore gelangen.

Einen weiteren fulminanten Erfolg lieferte mit Hesperingen ein weiterer Absteiger in Liga 2: der FC Swift fegte Mertert-Wasserbillig, Aufsteiger ins Oberhaus, mit 7-1 vom Platz.

„Wir kamen fast nie in die Zweikämpfe"

„Personell sind wir z.Z. mit sechs Stammspielerinnen, die teilweise langfristig ausfallen, nicht gut aufgestellt. Hesperingen spielte dagegen mit einem kompletten und hochwertigen Kader. Man muss den Hut ziehen, was sie qualitativ abgeliefert hatten. Fast jeder Ball wurde mit nur einer Berührung gespielt, dadurch kamen wir fast nie in die Zweikämpfe. (…) Das 7-1 war vielleicht etwas zu hoch, verdient gewonnen hat Hesperingen dennoch“ erklärte uns der wenig beneidenswerte UMW-Coach Jan Fisch.

Für den Tabellendritten der vergangenen Erstligasaison, den FC Jeunesse Junglinster, war es klar, dass man mit den Young Girls aus Diekirch keinen Selbstläufer vor sich hatte. Diese Vermutung bestätigte sich entsprechend auch, nach schnellen Toren der ehemaligen Diekircherin Costa (1-0, 26.‘) sowie Weis (1-1, 36.‘) stand es nach 90 Minuten 1-1. Erst im Elfmeterschießen setzte sich Junglinster dann durch, Laura Pletschette war die Unglückliche, die für die Gäste den Schuss vom Punkt verfehlte.

Mit Ell und Wintger-Wiltz setzten sich zwei Erstligisten zwar deutlich durch, jedoch bei unterschiedlich starken Gegnerinnen. Ell hatte bei den neuen Liga-Konkurrentinnen aus Pfaffenthal früh alles klar gemacht, die Hauptstädterinnen mussten auf nicht weniger als sechs Stammkräfte verzichten und in der Abwehr auf gleich drei Positionen im Vergleich zur Bestbesetzung umstellen.

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„Taktisch hielten wir sehr gut dagegen"

„Wintger-Wiltz tat sich in der ersten Halbzeit richtig schwer“, so Biwer-Trainer Schartz gegenüber FuPa, der sich über das von den Gegnerinnen erhaltene Lob nach der Partie freute. „Taktisch hielten wir sehr gut dagegen und hatten in der zweiten Halbzeit sogar die Chance, auszugleichen. (…) In der Folge mussten wir einige Wechsel vornehmen, wodurch unser System etwas einbrach. Ab da zeigten sich dann die Qualitäten einer Martine Schon, Pia Berscheid und Julie Marques. Dennoch ziehe ich den Hut vor meinem Team, das Ergebnis ist vielleicht sogar etwas zu hoch ausgefallen“ so ein stolzer und zufriedener Schartz weiter.

Die weiteren Ergebnisse

Am Mittwoch

Aufrufe: 013.9.2022, 16:15 Uhr
Paul KrierAutor