
Der SC Spelle-Venhaus ist mit guter Stimmung und viel Zuversicht in die Vorbereitung auf die Oberliga-Saison 2026/27 gestartet. Trainer Henry Hupe begrüßte 24 Spieler, stellte die fünf Neuzugänge vor und formulierte klare Ziele für die kommenden Wochen.
Der erste Trainingstag begann mit einer kurzen Ansprache von Henry Hupe. Der Coach blickte auf die bevorstehende Saison voraus und erinnerte daran, dass die Punktspielrunde bereits am zweiten August-Wochenende startet. Zuvor warten noch zwei Runden im NFV-Pokal auf die Emsländer.
„Wir haben vergangene Saison eine gute Grundlage geschaffen. Jetzt geht es darum, Dinge zu vertiefen, an Details zu arbeiten und einfach zu schauen, wie wir es als Mannschaft schaffen, möglichst erfolgreich zu sein – und das von Anfang an“, sagte Hupe.
Dass der Großteil des Kaders zusammengeblieben ist, bewertet der Trainer als wichtigen Vorteil. „Wir müssen das Ganze nicht neu erfinden. Darauf können wir aufbauen.“
Besonders im Fokus standen die fünf externen Neuzugänge: Moritz Pauli (Borussia Münster), Benjamin Evers (Preußen Münster II), Daniel Benke, Jan Wulkotte und Joe Klöpper (alle zuvor U23 SV Meppen).
Hupe zeigte sich vom neuen Personal angetan: „Ich finde es cool, was für Neuzugänge wir haben. Die drei aus Meppen kennen sich schon untereinander, aber auch einige Jungs von uns.“ Auch Pauli und Evers seien „keine Unbekannten“.
Vor allem aber setzt der Trainer auf die Mischung aus Kontinuität und frischen Impulsen: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Mannschaft und habe das Gefühl, dass es richtig gut passen kann.“ Entscheidend sei nun, „dass wir schnellstmöglich den Flow entwickeln, sowohl neben dem Platz als auch auf dem Platz. Dann glaube ich, kann sich da etwas richtig Gutes entwickeln.“
Die Speller gehen ungewöhnlich früh in die Vorbereitung, legen Anfang Juli aber eine zehntägige Unterbrechung ein. Damit sollen vor allem Spieler mit familiären oder beruflichen Verpflichtungen noch einmal Urlaub machen können.
Ganz frei gibt es die Pause allerdings nicht. „Es ist nicht komplett frei, sondern sie bekommen ein paar Hausaufgaben“, kündigte Hupe an. Jeder Spieler erhält einen individuellen Trainingsplan.
Die Erwartung des Trainers ist eindeutig: „Ich erwarte, dass alle voll im Saft sind, wenn wir uns zur zweiten Vorbereitungsphase treffen – sowohl inhaltlich als auch vom Fitnesslevel.“
Zum ersten Training begrüßte das Trainerteam insgesamt 24 Spieler. Jan-Luca Ahillen fehlte aus beruflichen Gründen, der verletzte Luca Tersteeg schaute zumindest kurz vorbei. Torwarttrainer Alex Moll mischte zunächst bei den Feldspielern mit, bevor er sich um die beiden Keeper Mattis Niemann und Bernd Lichtenstein kümmerte.
23. Juni: U21 FC Twente/Heracles Almelo
27. Juni: SF Lotte
1. Juli: 1. FC Gievenbeck
17. Juli: Preußen Münster II
22. Juli: GW Nottuln
25. Juli: RW Maaslingen oder erste Runde NFV-Pokal
Die Mischung aus regionalen Duellen, ambitionierten Oberligisten und dem Regionalligisten SF Lotte soll den SCSV gezielt auf den Pflichtspielstart vorbereiten – mit der Hoffnung, dass sich der von Hupe beschworene „Flow“ möglichst schnell einstellt.