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An diesem Wochenende wurden im Aufstiegskampf im Prinzip alle Entscheidungen getroffen während sich die Situation im Kampf um den Klassenerhalt zuspitzt.
* Falls Torschützen im Ranking fehlen sollten, bitten wir die Vereine, diese nachzutragen oder sie uns per E-Mail an luxemburg@fupa.net inkl. Minute und Spielstand zuzusenden.
In der Spitzenbegegnung des Spieltages zwischen dem Dritten Folschette und Zweiten Harlingen waren es die Gäste, die die Partie bereits zur Pause entschieden hatten. Durch drei Tore innerhalb von etwas mehr als 10 Minuten lag man komfortabel vorne. Der Anschlusstreffer in der 69. Minute änderte auch nichts mehr daran. Durch diesen Erfolg ist Harlingen der direkte Aufstieg zwei Spieltage vor Schluss wohl nicht mehr zu nehmen, mit 6 Punkten und 33 Toren Vorsprung. In Erpeldingen wurden mit dem Zwischenstand aus Folschette und des eigenen frühen Vorsprungs die Champagner-Flaschen schon kaltgestellt. Im Spiel gegen Redingen führte man zur Pause mit 2:0, doch die Gäste kamen mit Rückenwind aus der letzten Woche und ihnen gelang schnell nach Wiederanpfiff, per direktem Freistoßtor, der Anschluss. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, doch Erpeldingen zeigte wieso man Spitzenreiter der Liga ist und ihr Toptorschütze Weber legte binnen weniger Sekunden zwei Tore nach. Die Messe war gelesen und Gästespieler Pinto Junior musste vorzeitig duschen gehen.
Noé Murcia, am Sonntagabend nach der ersten Aufstiegsfeier, zum Erfolgsrezept der Saison und Freude über den Erfolg: „Nach fünf Spieltagen hatten wir bereits drei Niederlagen auf dem Konto, da hatte keiner mehr mit uns im Aufstiegsrennen gerechnet. Wir Spieler haben uns in Frage gestellt und angefangen, die richtige Einstellung zu haben und haben jedes Spiel gekämpft, denn wir wussten, dass wir offensiv Qualitäten haben, um in jedem Spiel einige Tore zu erzielen.
Die Freude jetzt ist genau so groß wie die Enttäuschung am Ende der letzten Saison, auch wenn die Mannschaft in der vergangenen Spielzeit im Relegationsspiel mental sehr schwach war und wir zehn Tage vor diesem Spiel einen Trainerwechsel hatten, was natürlich nicht ideal war.
Nächste Woche haben wir ein schweres Auswärtsspiel gegen Rambrouch und dann spielen wir zuhause gegen Harlingen. Unser Ziel am Anfang der Saison war es, die Top 4 zu erreichen und jetzt sind wir schon sicher mindestens Zweiter. Harlingen hat Spieler wie Civic, Jašarević, Munir, Abdel… sie bleiben der Favorit auf den ersten Platz, auch wenn wir alles probieren werden, um diese Spitzenposition zu verteidigen.“
Kommen wir zum Vierten im Bunde: Christnach kann neben Folschette schon das Barragespiel planen. Im Heimspiel gegen das Schlusslicht aus Clerf tat man sich jedoch die ersten 35 Minuten lang schwer, ehe man dann bis zum Pausenpfiff ein Feuerwerk zündete. Hatte man zuerst noch Pech im Abschluss mit zwei Pfostentreffern, so war das Tor von Lopes in der 40.Minute der Dosenöffner. Bis zur Pause legte man noch zwei weitere Treffer nach und das Spiel war vorentschieden. In der zweiten Halbzeit war man dann klar besser und verdoppelte das Ergebnis. Nach dem 6:0-Heimerfolg konnte man sich über das bislang Erreichte freuen und vielleicht belohnt man sich noch nach Pfingsten für das 80-jährige Vereinsjubiläum. Um nichts mehr ging es bei der Partie Ulflingen gegen Vianden. Die Gäste gingen in Führung, Ulflingen glich schnell nach der Pause aus und das Spiel endete mit einem gerechten Remis.
Im Tabellenkeller konnte Rambrouch nach einem turbulenten Spiel seinen Vorsprung gegenüber seinen Konkurrenten aus Ell und Heiderscheid behaupten. Auswärts in Böwingen, wo es FuPa-Informationen zufolge zu einem Trainerwechsel gekommen sein soll (nähere Informationen folgen in den kommenden Tagen) ging man durch Weinzierl in Führung. Doch bis zur Stundenmarke drehten die Gastgeber das Resultat. Rambrouch war nicht geschockt und kämpfte sich zurück in die Partie. Durch einen starken Schlussspurt ging man erneut in Führung und gewann, auch dank 3 Treffern in den letzten 10 Minuten, mit 2:4. Ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf. Die Geschichte des Spieltages schrieben die Mannen aus Ell. Vor den Augen der Missioun Grottekick, ging man nach einer Viertelstunde gegen Bourscheid in Führung. Drei Zeigerumdrehungen später, köpfte Steffen einen Eckball zum 2:0 ins Netz. Ell spielte sich in einen wahren Rausch und man legte zwei weitere Treffer bis zur Pause nach. Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht, doch Ell ließ auch in der zweiten Halbzeit nicht nach. Kurz nach der Stundenmarke war dann das halbe Dutzend voll und man musste sich um Bourscheid Sorgen machen. Nach diesem sechsten Tor verflachte die Partie jedoch und es gab keine weiteren Treffer mehr.
Ell musste nun nach Heiderscheid schauen, wo Berdorf-Consdorf zu Gast war. Es waren die Grünen die nach 20 Minuten durch einen verwandelten Foulelfmeter in Führung gingen. Nach der Pause fiel dann aber schnell der Ausgleich nach einem Kopfballtreffer von dos Santos. Es blieb lange bei der Punkteteilung und als niemand mehr mit etwas Anderem gerechnet hatte passierte das Undenkbare. Van Elslande gelang in der 5. Minute der Nachspielzeit der Siegtreffer und schickte Heiderscheid ins Tal der Tränen. Nicht nur verlor man die Partie, nein, durch Ells 6:0-Erfolg rutscht man wegen der um einen Treffer schlechteren Tordifferenz auf den unteren Relegationsrang.