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👉 Abstimmung über den Spieler des Spiels
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Blitz, Donner und kübelweise Regen: So war es auf einigen Plätzen des Landes, was einige Unterbrechungen zur Folge hatte. Geschehen auch so in Mensdorf fünf Minuten vor dem regulären Ende, wo der Gast aus Kopstal nicht unverdient mit 3:1 in Führung lag. Das Wetter schlug derart um, dass dem Schiedsrichtergespann aus dem Saarland richtigerweise nichts anderes übrig blieb, als die Partie einstweilen zu unterbrechen. 15 Minuten später wurden dann die restlichen Minuten heruntergespielt, was aber eher an Wasserball als an Fußball erinnerte. Am Ergebnis änderte sich freilich dadurch nichts mehr, so dass Kopstal den Klassenerhalt feiern konnte. Auch in Wasserbillig war die Begegnung zeitweise unterbrochen, hier fand das wichtige Spiel gegen den CS Oberkorn statt und beide Teams benötigten die Punkte dringend. Das bessere Ende hatte beim 3:1 dabei der Gast aus Oberkorn, der - zwar noch auf einem Abstiegsplatz stehend - bis auf einen Punkt an seinen Kontrahenten heranrückte.
Auch Echternach befindet sich weiter in "akuter" Not, steht zwar noch auf einem Platz welcher den direkten Klassenerhalt bedeutet, aber eben auch nur mit einem Punkt Vorsprung auf die Relegation. Dabei begann es in Weiler durch einen Doppelschlag von Almeida innerhalb kützester Zeit (32.', 33.') recht aussichtsreich für den Gast, am Ende musste man sich dem Heimverein aber mit 3:2 geschlagen geben. Verfolger Sandweiler holt einen wichtigen Punkt gegen Schengen und hat nun am kommenden Spieltag das direkte Duell mit Echternach vor sich, ein extrem spannendes Spiel um den Klassenerhalt deutet sich da an.
Für Junglinster steht nach dem 2:3 in Merl die Uhr bei 30 Sekunden vor 12. Zweimal führte man durch Treffer von Tsapanos, doch Gomes, Lopes Junior und Fernandes Quianque drehten das Spiel noch komplett. Merl hat nun zwei Punkte Vorsprung auf Sandweiler und kann nächste Woche in Schengen einen wichtigen Schritt machen, bevor es zu einem eventuellen Endspiel gegen Echternach am letzten Spieltag kommen könnte. Junglinster braucht eigentlich schon zwei Siege um den Abstieg über die Relegation zu verhindern, ein direkter Klassenerhalt ist im Prinzip nicht mehr möglich. Die Gegner heißen dabei Munsbach und Grevenmacher, kein einfaches Unterfangen, zumindest wenn der CSG noch selbst um die Aufstiegsrelegation kämpfen müsste.
Grevenmacher liess am 28. Spieltag jedenfalls nichts anbrennen, in Munsbach wurde ein klarer und nie gefährdeter 6:2 -Sieg eingefahren. Daher geht man nun mit zwei Punkten Vorsprung auf Itzig in die letzten beiden Spieltage, die ihrerseits mit 3:1 beim bereits feststehenden Staffelmeister und Aufsteiger Remich gewannen. Der Gastgeber ging zwar durch Kazongo und einem Strafstoss nach 56 Minuten in Führung, doch Teixeira (58.' ; Strafstoss), Oliveira Santos (79.') und Goncalves (89.') drehten das Spiel für Itzig und halten die Hoffnung auf die Relegation weiter am Leben. In der letzten Begegnung des ereignisreichen Tages überholte Sanem mit einem spektakulären 6:1 seinen Gegner Bartringen, für beide Mannschaften wird diese Saison mit einem guten Mittelfeldplatz zu Ende gehen.