
👉 Abstimmung über den Spieler des Spiels
👉 Abstimmung über den Spieler des Spiels
👉 Abstimmung über den Spieler des Spiels
Remich ist wieder zurück in der Erfolgsspur. Nach der doch schon etwas überraschenden Niederlage gegen Wasserbillig am letzten Spieltag, konnte das Team von der Mosel nun einen Dreier gegen Kopstal einfahren. Es dauerte dabei bis zur 37 Minute, bis Dervisevic ausgehend von einer vorangegangenen Vorteilssituation, die Führung erzielte. Zu keiner Zeit steckte der Gast auf und stand auch ab und an vor dem Ausgleich, das zweite Tor erzielte jedoch Pauly aus der Distanz (70.'). Zehn Minuten später kam noch mal Hoffnung für Kopstal auf, als Andrade Perreira den Ball per chip aus ca. 16 Metern über den Torwart ins Netz beförderte. Doch anschliessend riss Remich das Spiel wieder an sich und hätte noch ausbauen können. Mertert-Wasserbillig selbst ging bei Weiler mit 1:0 in Führung, dies recht früh nach 15 Minuten. Diese Führung hatte auch fast bis in das letzte Spielzeitdrittel Bestand, eher Santos Lopes nach 58 Minuten den Ausgleich erzielte. Bereits 2 Minuten später war das Match dann ganz gedreht, Pantaleao brachte seine Farben in Führung. Den letzten Treffer zum 3-1 erzielte dann Nennig 10 Minuten vor dem regulären Ende. Weiler steht nun mit drei Punkten Vorsprung gegenüber seinem heutigen Gegner auf Platz 6.
Für Oberkorn wird die Situation immer brenzliger. Dabei war man gegen Sanem gar nicht so weit weg von einem - nicht unverdienten - Punktgewinn und das in Unterzahl (Rot für Ezequiel Oliveira nach 67 Minuten). Nachdem der Gegner in Minute 47 einen Strafstoß nicht zu seinen Gunsten nutzen konnte, ging der Tabellenletzte nach 55 Minuten durch Ribeiro Garces Cunho in Front, kassierte in Minute 72 durch Skenderovic den Ausgleich, nur um 10 Minuten später fast mit leeren Händen dazustehen (Torschütze Tunzele). Doch quasi im Gegenzug war man wieder dran am Punktgewinn, das Tor von Santos Diniz Duarte weckte neue "Begehrlichkeiten". Doch wie so oft im Fussball ist ein Spiel eben nicht nach 90 Minuten beendet und so brach die für Oberkorn verhängnissvolle 93.Minute an und Guerra liess sein Team jubeln, den Gastgeber aber ohne Punktgewinn zurück. Mit dem gleichen Ergebnis, 2-3, unterlag Junglinster in seinem Heimspiel gegen Schengen. Der Gast spielte nach seiner Dezimierung (Rot gegen Teitgen nach 45 Minuten, Spielstand 1-0 für Schengen) routiniert und diszipiniert weiter, sicherte sich den Dreier und seinen "geruhsamen" Platz im sicheren Mittelfeld der Liga.
Nicht voran kam auch dieses Wochenende der Vorletzte Sandweiler. Relativ klar und vom Spielverlauf auch verdient, musste man sich seinem Gegner aus Mensdorf mit 0-3 geschlagen geben. Mit einem Sieg haette man sich vor Merl auf den Barrageplatz schieben können, da diese in ihrem Spiel ebenfalls nicht punkten konnten. Lamberti hiess gewissermassen der Spielverderber, welcher nach einer knappen halben Stunde das einzige Tor des Spiels erzielte. Für sein Team aus Bartringen bedeuteten diese Punkte einen nach wie vor schon recht komfortablen Vorsprung auf den Relegationsplatz. Aus diesem heraus schieben tut sich so langsam Echternach und das mit einem überraschenden 2-1 Auswärtssieg gegen Aufstiegskandidat Grevenmacher. Für Echternach bedeutet dies den zweiten Dreier hintereinander, für Grevenmacher 0 Punkte aus den letzten beiden Spielen. Nun stehen die Mannen von der Sauer "nur" noch drei Punkte hinter dem direkten Platz zum Klassenerhalt, wenn die Performance weiter so gehalten wird, kein unmögliches Ziel für die nächsten Spiele. Beide Fanlager mit guter Stimmung und das Spiel ging demenstsprechend los: 1-0 Echternach nach 3 Zeigerumdrehungen durch einen direkten Freistoss durch Siga, da stand die Verteidung des CSG allerdings auch nicht so gut. Die Antwort kam sofort, eine gute Minute später netzte Ramos Correia zum Ausgleich ein. Grevenmacher dann spielerisch besser, oft mit "Fussball aus der Galerie", mit vielen Chancen und einer nicht von der Hand zu weisenden Überlegenheit; nur zählbares kam dabei nicht herum. Und wenn vorn nichts geht, klingelts hinten; eine allzubekannte Fussballweisheit. So auch hier: Echternach nutzt die Gunst der Stunde 10 Minuten vor dem Ende und Alimi erzielt sein zweites Saisontor; auch hier sah die Grevenmacher Abwehr etwas unglücklich aus. Das Heimteam zu dieser Zeit noch zu Zehnt, da Camara 15 Minuten vorher nach einer Ampelkarte zum duschen geschickt wurde. Es hätte aber auch noch dicker kommen können, doch in der 88 Minute vergab Almeida für den Daring vom Punkt, indem er den Ball über das Gebälk setzte.
Ein (namentlich bekannter) Spielbeobachter vor Ort zu FuPa: "Für eine Mannschaft die aufsteigen möchte, geht diese Spielweise nicht durch. Man bekommt halt nichts für ein gut anzusehendes und überlegendes spielen, man bekommt nur drei Punkte für einen Sieg und nicht dafür, das man den schönsten Fußball spielt." Chance zur "Rehabilitation" hat Grevenmacher nun nächsten Sonntag in Itzig, Echternach wird zeitgleich versuchen gegen Junglinster seit langer Zeit mal wieder über den Strich zu kommen.
Nutznießer dieser Niederlage (wenn auch nicht vollumfänglich) war Itzig, was sich nun weiter an Grevenmacher heranschieben kann. 0-0 ging das Spiel in Munsbach aus, für den Gastgeber durchaus ein wichtiger Punkt im Kampf um den Klassenerhalt; bei Itzig stellt sich nun die Frage: Punktgewinn oder Punktverlust? Sicher man rückt auf, aber bei einem Sieg läge man nur noch 2 Zähler hinter dem zweiten Platz. Wie auch immer, es deutet nun auch oben wieder einiges auf eine spannende Restsaison hin: Bekommt Grevenmacher wieder die Kurve oder zieht Itzig vorbei?
Da die Redaktionsglaskugel momentan ein verlängertes Wochenende einlegt und daher für den Blick in die Zukunft temporär nicht zur Verfügung steht, blicken wir ebenfalls mit Spannung auf die kommenden Wochen. Zumal es wie bereits erwähnt am nächsten Spieltag zum direkten Aufeinandertreffen von Itzig und Grevenmacher kommt.