
Der Hallenfußball meldet sich mit Nachdruck zurück. Am Samstag, 3. Januar 2026, richtet der FC 98 Hennigsdorf den Curry 846-Cup in der Stadtsporthalle in Hennigsdorf aus. Acht Herrenmannschaften treten ab 16 Uhr an, gespielt wird in zwei Vierergruppen mit anschließender K.-o.-Phase. Der Gastgeber FC 98 Hennigsdorf II geht als Titelverteidiger ins Turnier – und steht damit vom ersten Spiel an im Fokus eines kompakten Wettbewerbs, der Tempo, Effizienz und Nervenstärke verlangt.
Ein Turnier mit klarer Dramaturgie
Der Curry 846-Cup ist bewusst übersichtlich angelegt. Zwei Gruppen mit je vier Mannschaften bilden die Vorrunde, gespielt wird im Modus jeder gegen jeden. Jedes Team bestreitet drei Gruppenspiele mit einer Spielzeit von zwölf Minuten. Die ersten beiden jeder Gruppe erreichen das Halbfinale, die Drittplatzierten spielen um Platz fünf, die Viertplatzierten um Platz sieben. Dieser Modus sorgt für klare Verhältnisse: Jeder Fehler hat unmittelbare Konsequenzen, jedes Tor verschiebt die Statik der Gruppe.
Der Gastgeber als Maßstab
Mit dem FC 98 Hennigsdorf II steht der Titelverteidiger und Ausrichter im Zentrum des Turniers. Die zweite Mannschaft des Vereins eröffnet den Wettbewerb in Gruppe A und trägt die Erwartung, den Vorjahreserfolg zu bestätigen. Als Gastgeber ist Hennigsdorf II nicht nur sportlich gefordert, sondern auch emotionaler Bezugspunkt für Zuschauer und Gegner. Jeder Auftritt wird zum Gradmesser für die Ambitionen der Konkurrenz.
Gruppe A: Regionale Duelle mit Gewicht
In der Gruppe A trifft der FC 98 Hennigsdorf II auf den SC Staaken II, den FC Arminia Tegel und den Lichtenrader BC 1925 II. Diese Konstellation vereint Berliner Bezirks- und Landesligaerfahrung mit ambitionierten zweiten Mannschaften. Der Auftakt erfolgt um 16:15 Uhr mit dem Spiel des Gastgebers gegen Arminia Tegel. Es folgen direkte Vergleiche, die früh darüber entscheiden, wer sich im engen Feld Vorteile verschafft. Die Abfolge der Spiele lässt wenig Raum für taktisches Abtasten.
Gruppe B: Mischung aus Physis und Jugend
Die Gruppe B bringt mit dem SV Grün-Weiß Bergfelde, dem SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf II, Delay Sports Berlin II und der U19 der Füchse Berlin Reinickendorf eine andere Dynamik ins Turnier. Hier treffen klassische Vereinsstrukturen auf moderne Projekte und Nachwuchsfußball. Der erste Vergleich findet um 16:30 Uhr zwischen Grün-Weiß Bergfelde und den Füchsen Berlin statt. Die unterschiedlichen Spielansätze versprechen intensive Duelle, in denen Rhythmus und Anpassungsfähigkeit entscheidend sind.
Halbfinale als erste Zäsur
Ab 19:30 Uhr beginnt mit den beiden Halbfinals die entscheidende Phase. Die Gruppensieger treffen auf die Zweitplatzierten der jeweils anderen Gruppe. In diesen Spielen gibt es keinen Umweg mehr: Ein Sieg bedeutet Finaleinzug, eine Niederlage führt ins Spiel um Platz drei. Die zwölf Minuten Spielzeit gewinnen hier zusätzlich an Gewicht, weil taktische Zurückhaltung kaum noch möglich ist.
Platzierungsspiele mit Bedeutung
Auch unterhalb des Titelrennens bleibt der Wettbewerb ernsthaft. Um 20 Uhr wird Platz sieben ausgespielt, um 20:15 Uhr folgt das Spiel um Platz fünf. Diese Begegnungen sorgen dafür, dass alle Teams bis zum Ende gefordert sind und der Turnierabend seine Spannung behält. Jede Platzierung ist Ergebnis direkter Vergleiche und spiegelt die Leistungsdichte des Feldes wider.
Der Weg zum Pokal
Das Spiel um Platz drei ist für 20:30 Uhr angesetzt, ehe um 20:45 Uhr das Finale den Schlusspunkt setzt. Zwei Mannschaften, die sich durch Vorrunde und Halbfinale behauptet haben, kämpfen um den Sieg beim Curry 846-Cup. Für den Titelverteidiger FC 98 Hennigsdorf II ist es die Chance zur Bestätigung, für alle anderen die Gelegenheit, ein Ausrufezeichen zum Jahresbeginn zu setzen.
Ein Hallenabend mit klarer Kante
Der Curry 846-Cup steht für konzentrierten Hallenfußball ohne Umwege. Acht Teams, ein klarer Modus und ein durchgetakteter Zeitplan schaffen einen Wettbewerb, der von der ersten Minute an Spannung erzeugt. In der Stadtsporthalle in Hennigsdorf beginnt das Fußballjahr 2026 mit einem Turnier, das Präzision belohnt, Fehler bestraft und den Hallenfußball in seiner kompromisslosen Form zeigt.