2026-04-16T10:11:10.190Z

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Croatia Geistenbeck mischt Karten neu

Mit einem 7:1-Sieg hat sich Aufsteiger Croatia Geistenbeck an Liga-Primus Furious Futsal in der Niederrheinliga herangepirscht. So ist die Ausgangslage mit Blick auf die Aufstiegsrunde.

von RP / Horst Höckendorf · 19.02.2026, 19:00 Uhr · 0 Leser
Croatia Geistenbeck gewinnt gegen Furious
Croatia Geistenbeck gewinnt gegen Furious – Foto: Markus Verwimp

Während die meisten Fußballligen über Karneval pausierten, fand das Stadtderby in der Futsal-Niederrheinliga zwischen Croatia Geistenbeck und Furious Futsal statt: Am Ende schlug Aufsteiger Geistenbeck Furious deutlich mit 7:1. Damit werden die Karten im Aufstiegsrennen neu gemischt.

Dabei sah es wie üblich für den Spitzenreiter Furious Futsal zunächst gut aus, denn er ging in der vierten Minute durch Adam Kama mit 1:0 in Front. Es dauerte einige Minuten, dann drehte Croatia per Doppelschlag von Petar Popovic (11. Minute) und Mijo Jurkic (12.) die Partie. Diese 2:1-Führung hatte danach bis zur 31. Minute Bestand, als Nikola Spasov mit dem 3:1 eine kleine Vorentscheidung gelang. „FF07“ nahm den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers von der Platte, scheiterte aber immer wieder am eigenen Unvermögen, den Ball letztendlich im gegnerischen Tor unterzubringen.

Croatia dreht das Spiel und zerschießt Furious Futsal

Stattdessen hatte Croatia keine Mühe, das Ergebnis hochzuschrauben. Popovic legte drei Treffer nach (37./39./40.) und Ante Derek (38. zum 5:1) erhöhten auf den Endstand von 7:1. Im Hinspiel hatte Furious noch mit 4:3 gesiegt. Furious-Vorsitzender Bünyamin Türkhan war dementsprechend enttäuscht. „Jetzt haben wir unsere gute Ausgangslage leichtfertig hergeschenkt. Freisenbruch hat zwar vier Punkte Rückstand, aber auch zwei Spiele weniger absolviert. Heißt für uns im Umkehrschluss: Wir müssen jetzt alle Spiele gewinnen und auf einen Ausrutscher der Essener hoffen. Es wäre optimal, wenn wir als Tabellenführer in die Aufstiegsrunde einziehen würden, das würde uns nur Heimspiele bescheren“, erklärt Türkhan.

Geistenbecks Jurica Derek dagegen zog ein positives Fazit aus Sicht seines Teams, das durch den Sieg Anschluss an den Derby-Gegner gefunden hat. „Jetzt haben wir wieder mehr Möglichkeiten. Furious ist mit der ersten Mannschaft nur drei Punkte entfernt, die wir auch noch dank der besseren Bilanz gegeneinander hinter uns lassen würden. Somit ist jedes Spiel ein Endspiel für uns“, so der Spieler der kroatischen Mannschaft.

Stand jetzt sind Croatia sowie Furious im „Final Four“

Nach aktuellem Stand würden beide Teams von Furious Futsal, Croatia Geistenbeck und TC Freisenbruch die „Final Four“-Spiele bestreiten. Freisenbruch muss noch gegen beide Teams von Furisous Futsal und das Essener Stadtderby gegen Futsalicious Essen ausspielen. Furious Futsal I muss noch gegen Wuppertaler SV II spielen, und Furious II noch gegen VfL Benrath. Eben jene genannten Mannschaften des WSV und Benrath sind aber lösbare Aufgaben für Croatia.

Ob es bei dieser Konstellation für die „Final Four“ bleibt, ist derzeit ungewiss. Grund dafür sind die Einsprüche gegen zwei Spielwertungen (ohne Beteiligung von Furious oder Croatia), die noch nicht verhandelt worden sind. Bis spätestens 7. März sollte sich der Fußballverband Niederrhein entschieden haben, ob die Ergebnisse wie gemeldet Bestand haben oder es doch noch zu einer anderen Entscheidung kommt. Je nach Ausgang könnte Futsalicious Essen womöglich noch Punkte dazugewinnen und Furious Futsal II auf Platz vier noch angreifen.