
Eine große Last ist den U15-Fußballern von Ratingen 04/19 nach dem 2:1-Erfolg über den Wuppertaler SV von den Schultern gefallen. Nun möchte die Mannschaft von Daniel Kampmann nachlegen und auch im Derby gegen die SG Unterrath am Samstag (15 Uhr, Stadtwerke Sportpark) drei Zähler einfahren.
„Die Stimmung im Training zu Beginn der Woche war bei uns gut, der Sieg hat der Mannschaft natürlich gutgetan. Wir haben uns endlich für unsere Arbeit und eine gute Leistung belohnen können. Und das hat man einfach gemerkt, bei uns ist einfach eine Last abgefallen“, berichtet Kampmann. Nach dem zweiten Saisonsieg ist der Erfolgshunger noch nicht gestillt. „Meine Mannschaft hat Lust auf mehr bekommen, wir sind auf den Geschmack gekommen“, berichtet der Coach der blau-gelben C-Junioren.
Während Ratingen 04/19 mit nunmehr sechs Punkten auf Platz neun rangiert, ist Aufsteiger SG Unterrath nur aufgrund der besseren Differenz Achter. Das Team aus der Landeshauptstadt konnte die Spiele beim FC Wegberg-Beeck (1:0) und gegen Fortuna Köln (2:0) für sich entscheiden. Aber auch bei den drei Niederlagen konnte sich die SG Unterrath in der Staffel 2 der Regionalliga West achtbar aus der Affäre ziehen. So unterlag man zum Auftakt der Saison bei Rot-Weiss Essen mit 0:2 und musste sich anschließend dem FC Viktoria Köln (0:1) und beim SC Preußen Münster (1:2) geschlagen geben.
„Gegen Unterrath treffen wir auf eine dynamische und körperlich starke Mannschaft“, sagt Kampmann. „Zudem sind Spiele zwischen Ratingen und Unterrath immer etwas Besonderes. Das Derby verspricht ein intensives Spiel zu werden. Meine Jungs brennen auf das Duell, und wir wollen möglichst die nächsten drei Zähler gegen die SG Unterrath einfahren.“
Der zweite Saisonsieg ist zwar geschafft, dennoch sieht Kampmann bei seiner Mannschaft viel Luft nach oben. „Wir wollen auch gegen Unterrath die Spielfreude hochhalten. Aber spielerisch haben wir gegen den WSV noch nicht das gezeigt, was wir uns vorgenommen haben. Daran werden wir intensiv arbeiten und es dann auch hoffentlich in den Spielen umsetzen können“, sagt der Trainer. Personell hofft er darauf, in Bestbesetzung am Samstag antreten zu können – ein bis zwei angeschlagene Spieler gab es rund um das Duell gegen den Wuppertaler SV.