
Wiesbaden. Der SC Meso-Nassau macht Ernst im Kampf um den Aufstieg. Der A-Ligist hat mit der Verpflichtung von Jerome Clemens einen absoluten Transfer-Coup bekanntgegeben. "Wir sind sehr glücklich, dass Jerome nun endlich bei uns ist. Als klar wurde, dass er Wörsdorf verlassen möchte, haben wir uns sofort um ihn bemüht. Mit Erbenheim konnten wir uns schnell auf eine Ablöse einigen", berichtet Spielertrainer Markus Bozan.
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Clemens wechselte im Sommer als Vertragsamateur von Erbenheim zu Wörsdorf in die Kreisoberliga Rheingau-Taunus. Dort sammelte er in 15 Spielen 17 Scorer. Der 35-Jährige schnürte bereits in den erfolgreichen Kreisoberliga- und Gruppenliga-Jahren die Schuhe für Meso-Nassau und kennt auch Markus Bozan aus dieser Zeit noch bestens. Hauptgrund für Clemens´ Wechsel ist trotzdem ein anderes Gesicht aus den Reihen des A-Liga-Dritten.
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"Younes Benchallal ist seit meiner Kindheit mein bester Freund. Wir haben gemeinsam mit sechs Jahren bei Dotzheim mit dem Fußball angefangen. Sportlich haben wir uns dann lange aus den Augen verloren, die letzten Jahre hat er vor allem in Kohlheck gespielt. Wir haben aber immer davon gesprochen, nochmal zusammen auf dem Platz stehen zu wollen. Ich hatte auch Angebote von höherklassigen Vereinen und musste auch einen Moment überlegen, ob ich diesen Schritt wirklich gehe. Aber der Wunsch, mit Younes zusammenzuspielen, hat letztlich überwogen. Außerdem kann ich den Fußballtag hier deutlich besser mit meinem Familienleben vereinbaren und Meso-Nassau hat ja auch gewisse Ambitionen", erklärt Jerome Clemens seinen Wechsel.
"Aufstieg als Ziel endgültig bestätigt"
Diese Ambitionen unterstreicht Markus Bozan nun einmal mehr: "Spätestens nach dem Wechsel ist der Aufstieg als Ziel endgültig bestätigt. Unsere offensive Wucht ist jetzt nochmal größer. Wir haben ja schon vor der Winterpause gezeigt, dass wir gefestigter sind. Das wollen wir jetzt genau so weiterführen und definitiv den Sprung in die Kreisoberliga schaffen." Ihren Teil dazu beitragen, sollen künftig auch die Youngster Lionel Ochana und Leonardo Kusch, die sich ebenfalls dem A-Ligisten angeschlossen haben.
Markus und Leonardo Kusch: Vater und Sohn künftig gemeinsam am Ball
Ochana führte zuletzt die A-Junioren der Freien Turnerschaft in der Gruppenliga als Kapitän auf den Platz. "Er hat schon seit November bei uns trainiert. Sein Talent ist unverkennbar. Wir sehen großes Potzenzial in ihm", lobt Bozan. Gleiches gilt für Leonardo Kusch, der künftig eine besondere Konstellation beim Aufstiegsanwärter ermöglichen könnte. So teilt sich der 19-Jährige die Kabine doch ab sofort mit seinem Vater Markus Kusch, der in der Hinrunde bereits 14 Einsätze sammelte. Gut möglich also, dass Vater und Sohn im Kampf um den Aufstieg künftig gemeinsam die Defensivreihen dicht halten könnten.