
Trotz der drei Siege am Ende der letzten Saison (nach zuvor allerdings sechs Niederlagen in Serie) erwischte es den SV Rödelmaier, der nach fünf Saisons wieder aus der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost abstieg. Nach einem Sieg zuvor in Hofheim gegen Ebelsbach war in Euerbach im Halbfinale der Relegation Endstation nach dem 5:6 im Elfmeterschießen gegen Aufsteiger Freie Turner Schweinfurt 2.
Von all dem scheint sich das nahe Bad Neustadt beheimatete Team gut erholt zu haben. Denn die Mannschaft von Spielertrainer Christoph Rützel startete richtig gut in die Pflichtspiele. Schon in Pokalrunde eins gab´s einen letztlich ziemlich ungefährdeten 5:2-Sieg beim VfR Stadt Bischofsheim.
Und auch der Punktspiel-Start klappte: 4:1 bei der DJK Salz/ Mühlbach, mit wiederum einem Tor des in Bischofsheim doppelt treffenden Christoph Petri, Zugang von Mit-Absteiger TSV Großbardorf 2. Der 19-Jährige könnte durchaus in die Fußstapfen treten von Nico Rauner, der nach 43 Toren in drei Spielzeiten die Liga hielt - indem er zum FC 06 Bad Kissingen wechselte.

Match zwei nun zuhause: Ein fulminantes 5:0 über die SG Oerlenbach/ Ebenhausen. Wieder mit zwei Treffern von Petri, zudem netzten Marcel Mölter, Martin Steinert und Markus Koch ein, ein Zugang des A-Klassisten SG Eußenhausen/ Mühlfeld.
Bedeutet erst einmal die Tabellenführung für Rödelmaier. Wonach der TSV Großbardorf 2 und der SV Garitz zumindest nach Punkten noch gleich ziehen können. Beide bestreiten ihr verschobenes direktes Duell erst am Mittwoch. Kommenden Sonntag steht dann zwischen den Galliern 2 und Rödelmaier ein echtes Schlagerspiel an, das ebenso ein Derby ist. Donnerstag danach erwartet der SVR den Neuling aus Garitz, fünf Tage später geht es unter der Woche gegen den 1. FC Eibstadt 05 ebenfalls zuhause in ein neues Derby.

Schon diesen Dienstag geht´s auf Reisen: Zur 2. Runde im Kreispokal Rhön beim Kreisklassisten FC Ober-/ Mittelstreu. Kleiner Ausblick: Am 1. September steht daheim gegen Aufsteiger Steinach das Wiedersehen an mit dem langjährigen Rödelmaier-Trainer Werner Feder.
