2026-05-15T09:36:57.455Z

Allgemeines

Cheftrainer tritt Amt beim Bezirksligisten nicht an

Der SC Urbach muss sich erneut auf Trainersuche begeben.

von red · Heute, 15:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Passi Wöhrmann

Der SC Urbach muss seine Trainerplanung für die kommende Saison neu ordnen. Der eigentlich vorgesehene Cheftrainer Patrick Haaf wird das Amt aus beruflichen Gründen nicht antreten können. Damit steht der Bezirksliga-Absteiger nach dem angekündigten Abschied des bisherigen Trainerduos erneut vor einer wichtigen Entscheidung an der Seitenlinie.

Haaf informierte den Verein frühzeitig darüber, dass er sich ab Oktober beruflich verändern wird. Da er dadurch nahezu über die komplette Hinrunde hinweg nicht bei der Mannschaft sein könnte, einigten sich beide Seiten darauf, die Zusammenarbeit gar nicht erst aufzunehmen. Der SC Urbach bedankte sich ausdrücklich für die offene, faire und rechtzeitige Kommunikation und wünschte Haaf alles Gute für seine Zukunft. Für den Verein bedeutet diese Entwicklung allerdings, dass die Trainersuche für die Saison 2026/27 wieder von vorne beginnt.

Dabei hatte der SCU erst im März den Abschied des bisherigen Trainerduos Pascal Hasert und Robin Eißele zum Saisonende bekanntgegeben. Die Trennung erfolgt einvernehmlich und mit gegenseitigem Respekt. Hasert hatte das Traineramt im Sommer 2024 übernommen, Eißele stieß ein Jahr später dazu. Besonders in Erinnerung bleibt der Meistertitel in der Kreisliga A1 Rems/Murr/Hall und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksliga.

Sportlich konnte Urbach den Schwung des Aufstiegs jedoch nicht dauerhaft mitnehmen. Der direkte Wiederabstieg steht bereits frühzeitig fest, sodass der neue Trainer künftig auch einen Neuaufbau begleiten muss. Haaf hätte dafür Erfahrung aus mehreren Stationen im Rems-Murr-Fußball mitgebracht. Der 37-Jährige betreute zuletzt Leutenbach in der Kreisliga B2, davor den TSV Althütte sowie mehrere Jahre Steinach-Reichenbach in der Bezirksliga. Insgesamt stehen in seiner Trainerbilanz 158 Spiele mit 63 Siegen, 22 Unentschieden und 73 Niederlagen.

Nun muss der SC Urbach zeitnah eine neue Lösung finden, um nach dem Bezirksliga-Abstieg sportlich und strukturell wieder Stabilität aufzubauen.