
Spätes 1:1 bewahrt SG bei Aufsteiger Oberau/Farchant vor einer Niederlage. Auf schwierigem Untergrund ist das Remis gerecht.
Gerade noch einmal gutgegangen: Bis in die zweite Halbzeit lief die SG Antdorf/Iffeldorf im Auftaktspiel der Kreisklasse 3 bei Aufsteiger SG Oberau/Farchant der Musik hinterher und geriet in Rückstand. Erst die letzte halbe Stunde bestimmten die Gäste das Geschehen, wodurch das 1:1 (0:0) letztendlich auch in Ordnung geht. „Es war ein Spiel auf einem tiefen und schwierigen Untergrund“, fasste Johannes Huber, Spielertrainer von Antdorf/Iffeldorf, die Partie zusammen. „Und zudem gegen Gastgeber, die mit Leidenschaft alles herausgeholt haben. Und das ist auch das Maßgebliche, worum es in unserer Liga geht.“
Beide Seiten taten sich schwer mit der Verwertung ihrer Chancen, Oberau/Farchant vor und Antdorf/Iffeldorf nach der Pause. Nach ersten Möglichkeiten der Platzherren kamen unerwartet auch die Gäste zu ihrer ersten Chance, doch Florian Hofer scheiterte erst an Keeper Felix Schubert und im Nachschuss am eigenen Unvermögen. Eine noch dickere Gelegenheit ergab sich für Markus Winkler, der zum Elfmeter antrat – und vergab (38.). Strafstoß samt Nachschuss wurden Beute des Schlussmanns, der sich dabei aber verletzte und nach der Pause nicht mehr mitwirken konnte.
Durchgang zwei startete für Antdorf/Iffeldorf denkbar schlecht. Winkler verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung. Oberaus Dominik Korthals legte genau im richtigen Moment quer auf Simon Groll, der mit einem satten Spannschuss das 1:0 erzielte (47.). Nach und nach übernahmen aber die Gäste das Kommando. Die Chancenverwertung war aber lausig. Erst Christos Tsigouriotis gelang es fünf Minuten vor Schluss, den Ball nach einem Querpass zum 1:1 über die Linie zu grätschen. Entsprechend groß war der Jubel bei den Gästen. „Die Punkteteilung geht sicher in Ordnung“, befand Huber. „Ich bin auch nicht komplett unzufrieden, immerhin haben wir uns zahlreiche Chancen erarbeitet. Die müssen wir halt auch mal reinmachen.“