
Wie soll das nur gut gehen? Der CfR Links steht in der Bezirksliga am Sonntag vor einer Herkulesaufgabe. Als wenn die Trauben beim Tabellenführer MSV Düsseldorf für die Mannschaft von Panagiotis Liomas nicht ohnehin schon hoch genug hängen würden, kämpfen die Heerdter nun auch noch mit Vakuum zwischen den Pfosten.
Links-Routinier Oliver Schilbock hatte sich bei der 1:4-Heimschlappe gegen den TSV Bayer Dormagen in der Vorwoche zu einer Nickeligkeit hinreißen lassen, die mit der Roten Karte bestraft wurde. Folglich muss der 43-Jährige nun eine Zwei-Spiele-Sperre absitzen. Schilbocks etatmäßiger Vertreter Alexander von Ameln rutschte gegen Dormagen zwar ins Team. Am Sonntag steht der beruflich an den Wochenenden häufig stark eingebundene 33-Jährige aber erneut nicht zur Verfügung.
Wer auch immer im Tor des CfR stehen wird - er wird gegen den zweitbesten Angriff der Liga mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit genug Möglichkeiten erhalten, um sich auszuzeichnen. „Individuell ist der MSV klar besser, da können wir nicht mithalten“, sagt Palavratzis, der dennoch überzeugt davon ist, dem Favoriten ein Bein stellen zu können. „Wir haben in der Hinrunde schon gezeigt, dass wir so etwas können. Die Jungs sind heiß auf die Partie. Und wenn es emotional wird auf dem Platz, dann sind wir immer gefährlich“, verspricht der Grieche.Definitiv noch gefährlicher wäre Links mit Dennis Schreuers auf dem Platz. Der 35-Jährige ist in der Schaltzentrale eigentlich unverzichtbar, doch eine Fußprellung hindert ihn derzeit am Kicken. „Gebrochen ist zum Glück nichts, aber ich komme derzeit noch nicht einmal in einen Fußballschuh“, sagt Schreuers, der vermutlich erst nach dem spielfreien Karnevalswochenende wieder ins Geschehen eingreifen kann.
Die Kohlen gegen den MSV Düsseldorf müssen am Sonntag andere aus dem Feuer holen.
Im zentralen Mittelfeld dürfte es dabei an der Seite von Rückkehrer Malte Boermans zu einem Debüt kommen. Denn mit Adams Kreuer zogen die Heerdter auf dem letzten Drücker noch eine weitere Verstärkung an Land. „Er kam quasi aus dem Nichts. Wir freuen uns, dass er schon am Sonntag für uns auf dem Platz stehen kann“, sagt Palavratzis über den 25-Jährigen, der in der Hinserie noch in der Landesliga am Ball war. Für den TVD Velbert, der sein Team inzwischen vom Spielbetrieb zurückzog, absolvierte Kreuer zwölf Partien.
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