
Zwölfter, einen Punkt über dem Strich – die TuS Marienborn legte in dieser Verbandsliga-Saison eine Punktlandung hin. Schwache Hinrunde, starker Zwischenspurt, gesicherter Klassenerhalt. Darauf kam es zum Ausklang des Jahrzehnts mit Cheftrainer Ali Cakici an. Dass es zum Ende zwei Klatschen setzte, daran wird man sich nicht lange erinnern. Das 1:5 (0:4) zum Rundenende bei der TuS Hohenecken sollte die Stimmung nicht mehr vermiesen.
„Es hätte auch 4:8 oder 5:9 ausgehen können“, erzählt Cakici, „wir hatten fünf Hochkaräter, haben einen Elfmeter nicht bekommen. In den ersten 20 Minuten sind wir nicht so zurecht gekommen mit dem Verteidigen, haben aber gefällig gespielt.“ Dann war die Partie praktisch schon durch.
Emil Gerth (2., 20.) und Enrico Wolf (17.) brachten die Pfälzer in Führung, während die Gäste mit der Hitze zu tun hatten. Jonas Hofmann und Moritz Breier mussten mit Kreislaufproblemen runter, manch einer, der dazu nicht unbedingt bereit war, brummte durch. Beständige Wechsel hinten in der Dreierkette und Offensiv-Aderlass bewirkten, dass in einem munteren Sommerkick die Marienborner das Nachsehen hatten. Nico Schauß (38.) und Marco Kiefaber (89.) legten nach, Alae Laissar hielt mit Ehren- und Abschiedstreffer (64.) dagegen.
Abschlussparty und Abschlussfahrt
„Wir haben unser Ziel erreicht – 30 neue Verbandsligaspiele für TuS Marienborn“, strahlt Cakici, „deswegen ist alles in Ordnung. Jeder hat sich noch mal durchgequält. Jetzt fahren wir alle fröhlich auf die TuS und feiern alles ab, dann geht es nach Lloret de Mar.“ Diesmal, aus besonderem Anlass, ausnahmsweise sogar mit dem Chefcoach an Bord.
TuS Marienborn: Baka – Hofmann, Serratore, Breier (46. Beydoun) – Laissar, Schwab (64. Melament), Trapp (73. Markiefka), Zeghli, Schwiderski (67. Ritz) – Freisler, Huth.