
Alzey-Worms. Gegen den TSV Zornheim ist Siegesserie der Bezirksliga-Fußballer des FSV Saulheim gerissen. Gau-Odernheim II verpasste den Sprung auf Rang drei durch eine Heimpleite gegen Bretzenheim 46 II. Im Keller hält Gundersheims Positivtrend an.
Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von der Allgemeinen Zeitung und Wormser Zeitung.
Eine abwartende Gau-Odernheimer Mannschaft, die auf Fehler und schnelles Umschaltspiel lauerte, machte den Platzherren das Leben schwer. „In der zweiten Halbzeit wurden wir von Minute zu Minute stärker und haben in der Schlussminute den verdienten Ausgleich geschafft“, sagte Mommenheims Sprecher Matthias Stüber. Tore: 0:1 Christopher Felde (36.), 1:1 Antonio Dembe Balde (90.). Zuschauer: 120.
„Leider waren wir in den Standardsituationen zu schläfrig“, sagte Wörrstadts Spielertrainer Rene Novo. „Ansonsten haben wir vor allem in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt, konnten jedoch unsere Chancen nicht nutzen.“ Emanuel Dragun schoss in der 80. Minute freistehend am Fünfer neben das Tor, nachdem zuvor schon Julian Simon (65.), Kevin Tuttas (70./Pfosten) und Julian Jung (75./Latte) gescheitert waren. Tore: 1:0 Niko Savic (18.), 2:0 Kalon Prator (24.), 2:1 Malik Görmez (38.), 3:1 Müslüm Deliaslan (49.), 3:2 Marco Schulmerich (54.). Zuschauer: 46.
„Wir haben schwer ins Spiel gefunden und durch einen Fehler im Aufbauspiel ein Gegentor bekommen“, berichtete VfL-Co-Trainer Martin Ritter. „Wir haben uns geschüttelt, Moral bewiesen und noch vor der Halbzeit das Spiel gedreht. Unser Sieg geht aber vollkommen in Ordnung.“ Der Spielfilm: 1:0 Leon Lurkin (19.), 1:1 Sefkan Tas (27.), 1:2 Besart Morina (40.), 1:3 Kenas Osei (71.). Zuschauer: 80.
„Beide Defensivreihen haben kaum etwas zugelassen“, gab Saulheims Co-Trainer Damian Szymkow zu Protokoll. „Wir haben aus unserem vielen Ballbesitz zu wenig gemacht, deswegen geht das Remis in Ordnung.“ Tore: 0:1 Luis Grohmann (82.), 1:1 Eljano Pergjegaj (89.). Zuschauer: 250.
„In der ersten halben Stunde müssen wir das Spiel schon entscheiden“, raufte sich TSV-Coach Tobias Ruf die Haare. Er kommentierte: „Wir verschießen einen Elfer, machen dennoch das 2:0 und schalten dann in den Ruhemodus – aus dem wir leider nicht mehr rauskommen. Ich rede auch total ungerne über Schiedsrichter, aber leider hatte der Schiri kein gutes Händchen in einem eigentlich fairen Spiel und hat viele fragwürdige Entscheidungen getroffen. Dennoch dürfen wir nicht schon wieder die Gegentore ausschließlich über Standards kassieren.“ Tore: 1:0 Paul Gallé (8.), 2:0 Christopher Felde (26.), 2:1 Paul Jung (39.), 2:2 Haris Hadziric (55.), 2:3 Dennis Müller (66.). Christopher Felde (TSV) verschießt Foulelfer (16.). Rote Karte Paul Basel (TSG) wegen Schubsens (83.). Zuschauer: 50.
„Nach dem Unentschieden letzte Woche habe ich der Mannschaft gesagt, dass es jetzt eine Charakterfrage wird, ob wir am Ende unter den ersten Fünf landen oder auf Platz zehn“, verriet Horchheims Trainer Sascha Löcher. „Die Antwort dazu war eindeutig und ernüchternd – Charaktertest nicht bestanden. Ich bin maßlos enttäuscht über unseren Auftritt.“ Denn: „Nieder-Olm hat mit seinen einfachen Mitteln die Punkte mitgenommen. Sinnbildlich dafür ist, dass wir vor deren Standardstärke gewarnt haben – und noch bevor wir einmal in Ballbesitz waren, liegen wir nach einem Eckball 0:1 zurück. Das Siegtor fiel ebenfalls nach einem Standard, bei dem zwei Nieder-Olmer den Ball aus vier Metern unbedrängt ins leere Tor köpfen.“ Torfolge: 0:1 Matthias Cygon (2.), 1:1 Maxamed Salad (29.), 1:2 Leonard Fabi (86.). Zuschauer: 66.
„Die ersten 20 Minuten hat uns Barbaros tief in unsere Hälfte gedrückt“, sagte SVG-Trainer Marian Saar. „Wir hatten überhaupt keinen Zugriff. Trotzdem müssen wir nach zwei Minuten durch Badr Karn mit einem perfekten Konter führen. Nach dem 1:0 für Barbaros dreht sich das Spiel komplett zu unseren Gunsten. Wir haben die Partie 70 Minuten dominiert. In dieser Zeit haben wir uns mindestens vier Hundertprozentige erspielt.“ Doch die Kellerweg-Elf scheiterte an sich selbst und am überragenden Barbaros-Torwart Jakub Dziuk. Saar: „Dass wir hier nicht als Sieger vom Platz gehen, ist unverständlich.“ Tore: 1:0 Lee Weber (20.), 2:0 Haris Beslic (64.), 2:1 Rouven Schiedhelm (73.). Zuschauer: 50.