Symbolbild
Symbolbild – Foto: Bellof

Berliner Fußball erneut in tiefer Trauer

Blau-Weiß Spandau, Viktoria 1889 Berlin, der VfB Hermsdorf und der Berliner AK müssen schwere Verluste hinnehmen

Gleich vier Vereine im Berliner Amateurfußball trauern um teils langjährige Mitglieder und Vereinsvertreter.

Die Vorweihnachtszeit wird bei mehreren Vereinen derzeit durch unschöne Nachrichten getrübt. Bei Blau-Weiß Spandau erhielt man die Nachricht, dass der langjährige Vorsitzende, Rainer Annemüller, verstorben ist. Bereits seit einem Monat konnte er seinen Aufgaben im Verein nicht mehr nachkommen, wurde krankheitsbedingt kommissarisch ersetzt. Nun der schwere Schlag für die Vereinsmitglieder.

Ein Schockmoment gab es in dieser Woche auch bei Viktoria 1889. Kerstin Zuch, seit dem Sommer bei den Himmelblauen für die VIP- und Partnerbetreuung zuständig, darüber hinaus aber loyalen und lebensfrohen Einstellung im Verein sehr geschätzt, ist verstorben. Sie wurde nur 54 Jahre jung.

Beim VfB Hermsdorf erwies man dem ehemaligen Präsidenten des Hauptvereins, Jürgen Simon, die letzte Ehre. Simon war „maßgeblich am Weiterbestehen der Fußballabteilung beteiligt“. Doch sein Engagement ging im Verein darüber hinaus, er wurde von allen Mitgliedern geschätzt.

Auch der Berliner AK muss den Verlust einer Persönlichkeit hinnehmen. Der Ehrenpräsident, Michael Bartschek, wurde aus dem Leben rissen. Er hatte den Verein bis 2003 geführt und war den Moabitern auch anschließend in weiteren Funktionen treu.

Unser Mitgefühl gilt den Familien und den Vereinen.

Aufrufe: 011.12.2021, 07:57 Uhr
FuPa Berlin Autor

Verlinkte Inhalte