
Wochenlang wurde spekuliert, nun ist die Katze aus dem Sack: Landesligist ASV Burglengenfeld hat sein Trainerrätsel offiziell aufgelöst und präsentiert den neuen Cheftrainer zur Saison 2026/27. Dabei bestätigt der ASV am Mittwochmorgen die Information, die FuPa schon einige Tage vorliegt. Matthias Rascher heißt der Mann, der ab Sommer im Naabtalpark die Geschicke lenken wird. Derzeit gehört der bei Freystadt in der Nähe von Neumarkt in der Oberpfalz wohnhafte Fußballtrainer dem Trainergespann des Regionalligisten SpVgg Ansbach an. In Burglengenfeld tritt der 39-Jährige die Nachfolge des am Saisonende scheidenden Chefcoaches Erkan Kara und seines Co-Trainers Matthias Graf an.
Laut den beiden Abteilungsleitern Florian Hofer und Alexander Stauffer sei der erste Kontakt zu Rascher an den Weihnachtsfeiertagen entstanden, nachdem öffentlich bekannt wurde, dass der ASV Burglengenfeld die Trainerposition ab der Saison 2026/27 neu besetzen wird. Der Fußballtrainer nutzte in der Folge die Gelegenheit, sich beim vereinseigenen Hallenturnier einen ersten persönlichen Eindruck von Mannschaft, Umfeld und Vereinsstruktur zu verschaffen.
Matthias Rascher bringt höherklassige Erfahrung mit nach Burglengenfeld. In der laufenden Saison agiert er Co-Trainer bei der SpVgg Ansbach in der Regionalliga Bayern, wo er auf hohem taktischem und organisatorischem Niveau arbeitet. Zuvor war er drei Jahre in der Landesliga Nordost beim SV Unterreichenbach tätig. Diese Stationen prägten insbesondere seine strukturierte Arbeitsweise, die Trainingssteuerung sowie eine professionelle Spiel- und Gegneranalyse. Auch im Oberpfälzer Fußball trat er schon in Erscheinung, nämlich als Coach des Amberger Kreisligisten DJK Utzenhofen.
„Matthias Rascher steht für einen Fußball, der auf Ordnung, Disziplin und einem funktionierenden Mannschaftsgefüge basiert. Jeder Spieler soll Verantwortung übernehmen und seinen Beitrag zum Gesamterfolg leisten. Eine hohe Trainingsintensität, Verlässlichkeit und ein respektvoller Umgang miteinander bilden die Basis seiner Arbeit. Offene Kommunikation und nachvollziehbare Entscheidungen sind dabei zentrale Elemente seines Führungsstils“, erläutern Hofer und Stauffer. Auch sportlich verfolge der neue Cheftrainer einen modernen und strukturierten Ansatz. „Klare Matchpläne, zeitgemäße Spiel- und Gegneranalyse mittels Video, eine sauber aufgebaute Trainingswoche sowie eindeutige Zuständigkeiten – insbesondere bei Standards – gehören für ihn zu einer professionellen Spielvorbereitung.“ Was Rascher selbst zu seiner neuen Aufgabe sagt, lest Ihr hier...
Parallel zur Trainerentscheidung wurde in Burglengenfeld auch auf Kaderseite frühzeitig Planungssicherheit geschaffen. Zwölf Spieler haben ihre fixe Zusage für die Saison 2026/27 gegeben. Angeführt wird das Team weiterhin von den Kapitänen Dominic Fritz und Patrick Käufer. Zudem bleiben Martin Glöckner, Moritz Krogmann, Quirin Stadler, Phillip Dziemba, Patrick Suckert, Niklas Jürss, Tobias Wunderle und Frederic Schüll Teil der Mannschaft. Auf der Torhüterposition bleibt Winterneuzugang Julian Müller an Bord. Die Gespräche mit den weiteren Spielern des aktuellen Bestandskaders sind bereits terminiert.
Ziel des ASV Burglengenfeld ist es, den bestehenden Kader in seiner Struktur zusammenzuhalten und diesen gezielt zu ergänzen. Dabei soll insbesondere auf junge, hungrige Talente aus der Region sowie aus dem eigenen Verein gesetzt werden, um den eingeschlagenen Weg nachhaltig fortzuführen. Die Abteilungsleitung zeigt sich sehr zufrieden mit der aktuellen Entwicklung: „Mit der Verpflichtung von Matthias Rascher, den frühzeitigen Zusagen eines Großteils der Mannschaft und der klaren Ausrichtung auf Kontinuität sowie Nachwuchsförderung haben wir eine sehr stabile Basis für die kommende Saison geschaffen. Seine höherklassige Erfahrung und seine strukturierte Herangehensweise passen hervorragend zu unserem Verein“, betonen Florian Hofer und Alexander Stauffer unisono.