
In der Anfangsphase waren beide Kontrahenten auf Sicherheit bedacht und versuchten das Leder oft mühevoll in den eigenen Reihen zu halten. Nach zehn Minuten näherten sich die Gäste dann dem Feuchtwanger Tor etwas an, ohne jedoch zum Erfolg zu kommen. Das Derby plätscherte bis zur 30. Minute relativ ereignislos vor sich hin, ehe der Schopflocher Mohammed Al Askari seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies und nach einem unnötigen Nachtreten im Mittelfeld die rote Karte sah.
Zunächst konnte der TuS aus der numerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen, kurz vor dem Pausenpfiff war es dann Benjamin Burggraf, der an der Strafraumgrenze angespielt wurde und das Spielgerät exakt neben den linken Pfosten in die Maschen legte. Zwei Zeigerumdrehungen später hatte Dustin Müller nach feinem Solo den Ausgleich auf dem Fuß, sein Abschluss konnte im letzten Moment aber noch von der vielbeinigen TuS-Abwehr geblockt werden.
Unmittelbar nach Wiederanpfiff war es Philipp Müller, der frei vor Gästekeeper Dominik Ganzer auftauchte, den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen konnte. Das Spielgeschehen im zweiten Durchgang gestalteten beide Teams weiter ausgeglichen mit guten Chancen auf beiden Seiten. Eine davon hatte der eingewechselte Josef Sommerer, der das Leder aus spitzem Winkel ans Lattenkreuz nagelte. In der 51. Minute hatten die zahlreichen Schopflocher Schlachtenbummler den Torschrei auf den Lippen, die Schüsse von Körner und Manz wurden jedoch erneut von der aufopferungsvoll kämpfenden TuS-Abwehr geblockt.
Nach knapp einer Stunde reagierte TuS-Torwart Lindörfer erneut glänzend im Eins-gegen-Eins gegen Müller, nachdem er vorher etwas zu zögerlich von der Linie kam. In der Schlussphase hätte der TuS mit vielversprechenden Kontern den Sack zumachen können, die jedoch zu schlampig zu Ende gespielt wurden. Letzten Endes konnte die Elf von Trainer Christopher Rosum einen verdienten und wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg einfahren.