2025-12-03T05:51:34.672Z

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Hat ein besonderes Spiel erlebt: Dominik Seemann.
Hat ein besonderes Spiel erlebt: Dominik Seemann. – Foto: Sascha

Büdericher SV gewinnt völlig verrücktes Pokalspiel gegen Asterlagen

Spieler und Trainer waren nach dem Heimerfolg im Elfmeterschießen fix und fertig. Das ist passiert.

Die A-Liga-Fußballer des Büdericher SV waren sich am späten Mittwochabend nach dem Kreispokal-Duell der zweiten Runde gegen den TuS Asterlagen einig darin, dass sie so ein verrücktes Spiel noch nie erlebt hatten. Es war ein Spektakel mit dem glücklicheren Ende für die Elf von Dominik Seemann.

„Über dieses Spiel wird in Büderich garantiert nach sehr lange gesprochen werden“, sagte der Trainer. Er und seine Spieler seien nach dem Schlusspfiff fix und fertig gewesen. Der BSV setzte sich gegen den Bezirksligisten 7:4 (3:3, 2:2) nach Elfmeterschießen durch.

Sascha Ströter (10.) und Pascal Rusch (41.) trafen in der regulären Spielzeit für die Hausherren, Ferdi Acar (30, 53.) für die Duisburger. Mit einem 2:2 ging’s in die Verlängerung, in der Jesse Weißenfels, Co-Trainer bei den Gastgebern, die Rote Karte wegen einer Unsportlichkeit sah. Dann wurde es kurios: Nach 117 Minuten kurz vor der Ausführung einer Büdericher Ecke ging an zwei Masten das Flutlicht aus. Wenig später war‘s komplett dunkel am Büdericher Sportplatz. Schuld war die Abschaltautomatik. „Eigentlich sollte das nicht passieren, weil wir die Stadt vorher informiert hatten, dass wir ein Pokalspiel haben“, so Seemann. „Der Schiri sagte uns, dass wir 30 Minuten Zeit haben, um das Flutlicht wieder einzuschalten.“

Ein Spiel für die Ewigkeit

Rund 20 Minuten dauerte es, bis die Mannschaften weiterspielen konnten. Und gleich die Ecke nach Wiederanpfiff führte zum 3:2 für den BSV. Lukas Vengels traf per Kopf. Doch nur zwei Minuten später glich Khalid Al-Bazaz aus. Es folgte das Elfmeterschießen, das mit 4:1 an den BSV ging. Ströter, Alpay Erdem, Edis Junuzovic sowie Miguel Ernst netzten. Schlussmann Octavian Petrov hieltzwei Elfmeter. Für Asterlagen verwandelte lediglich Derman Disbudak. Der Büdericher SV steht also nach einem Marathon-Spiel im Achtelfinale. Mehr oder weniger gefeiert wurde im Dunkeln, da das Licht kurz nach dem Pokalsieg wieder aus war. Um beim Duschen sehen was zu können, wurden die Handy-Taschenlampen eingeschaltet, berichtete Seemann. Das passte zu dem völlig verrückten Pokalspiel in Büdrich.

Ausgelost werden die Achtelfinal-Paarungen übrigens am kommenden Sonntag beim TV Kaldenhausen, dem letzten verbliebenen C-Ligisten im Wettbewerb, während der Pause des Heimspiels gegen den OSC Rheinhausen III zwischen 15.45 und 16 Uhr.

Die weiteren Ergebnisse von Mittwochabend: SpVgg Rheurdt-Schaephuysen - SV Budberg 1:3, SV Orsoy - GSV Moers 0:16, SV Millingen - FC Neukirchen-Vluyn 1:4, SV Haesen/Hochheide - VfL Repelen 0:2, OSC Rheinhausen - Viktoria Birten 5:1, TV Kapellen - Concordia Rheinberg 5:1, Rot-Weiß Moers - FC Meerfeld 1:2 n.V. MSV Moers - Viktoria Alpen 7:1, TV Kaldenhausen. ESV Hohenbudberg 3:2, VfL Rheinhausen - SV Scherpenberg 0:5.

Aufrufe: 027.9.2025, 08:00 Uhr
René PutjusAutor