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Büderich schmeißt WSV raus, RWO gewinnt knapp gegen Homberg

Niederrheinpokal: Der Wuppertaler SV ist spektakulär am FC Büderich gescheitert. RW Oberhausen setzte sich unterdessen mit etwas Mühe mit 2:1 gegen den VfB Homberg durch.

von Markus Becker · 15.11.2025, 13:15 Uhr · 0 Leser
Stoppelkamp (Bildmitte) erzielte beide Treffer für RWO.
Stoppelkamp (Bildmitte) erzielte beide Treffer für RWO. – Foto: Robin Bogaletzki

Der Wuppertaler SV scheiterte hochdramatisch an Oberligist FC Büderich. Ibrahim Kanat sorgte für den späten Siegtreffer des FCB. RW Oberhausen schaffte unterdessen den Einzug ins Viertelfinale mit einem 2:1 gegen den VfB Homberg.

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Büderich schmeißt den WSV mit der letzten Aktion aus dem Pokal

Der WSV hatte zunächst seine Probleme auf dem tiefen Geläuf in Büderich klarzukommen, in dieser Phase wagte sich Büderich auch schon mutig nach vorne. Ein Abschluss von Venhar Ismailji wurde noch abgewehrt, beim nächsten Versuch von Yasin Pirnal war schließlich Michael Luyambula zur Stelle (4.). Allmählich konnten sich aber auch die Bergischen besser stabilisieren und hatten die XXL-Chance zur Führung. Ein Pass von Dominic Duncan rutschte durch auf Ronay Arabaci, der aus kurzer Distanz die Kugel jedoch über den Querbalken hämmerte (20.). Der WSV wollte daraufhin mehr, hatte aber seine Schwierigkeiten klare Tormöglichkeiten zu kreieren. Arabaci köpfte wenig später auch eine Hereingabe von Celal Aydogan über das Tor (26.), Aldin Dervisevic verpasste eine scharfe Flanke von Levin Müller (39.).

Im zweiten Durchgang hielt der FCB wieder auf Augenhöhe mit, der WSV konnte nicht die gleiche Spielkontrolle wie zuvor an den Tag legen. Größtenteils harmlose Abschlüsse von Daiki Kamo (55.) und vom eingewechselten Amin Bouzraa (58.) waren da noch das höchste der Gefühle. Auf der anderen Seite hatte auch Büderich so manche Halbchance: Ein Distanzschuss von Kevin Weggen rauschte links am Kasten vorbei (62.), seinen Eckball konnte Ibrahim Kanat etwas später nicht gefährlich aufs Tor bringen (69.). Die Partie tröpfelte bisweilen auf die Schlussphase hin, wo es dann noch einmal besonders ereignisreich wurde. Zunächst verpasste Bouzraa am Ende einer Kombination den Führungstreffer, setzte seinen Schuss knapp am Tor vorbei (83.), danach drängte der WSV seinerseits auf das erlösende Tor. Tief in der Nachspielzeit war Justin Möllering zunächst auf der Stelle gegen Levin Müller (90.+5) und wenig später war es auf der anderen Seite geschehen. Jannik Schulte köpfte einen Eckball von Kevin Weggen mit der letzten Aktion des Spiels ein (90. +5) und sorgte für tiefe Ernüchterung auf Seiten des WSV.

FC Büderich – Wuppertaler SV 1:0
FC Büderich: Justin Möllering, Ibrahim Kanat, Linus Ansumana, Jamil Jamal Al Hussein, Kevin Weggen, Daud Gergery (62. Kaies Alaisame), Taira Kayama (79. Gabriel-Eromose Imoiseza), Yasin Pirnal (74. Jannik Schulte), Venhar Ismailji, Giovanni Nkowa, Jan Niklas Kühling (71. Gordon Wild) - Trainer: Sebastian Siebenbach - Trainer: Torsten Schedler
Wuppertaler SV: Ngemba Michael Luyambula, Kilian Bielitza, Levin Müller, Subaru Nishimura (55. Jeff-Denis Fehr), Aldin Dervisevic, Salmin Rebronja (79. Alessio Arambasic), Toshiaki Miyamoto (70. Lennard Wagemann), Celal Aydogan, Daiki Kamo, Ronay Arabaci (46. Amin Bouzraa), Dominic-Maximilian Constantine - Trainer: Sebastian Tyrała
Schiedsrichter: Emircan Kandemir (Duisburg )
Tore: 1:0 Jannik Schulte (90.+5)

Oberhausen zieht ins Viertelfinale ein

Homberg begann, wie man es von einer Elf von Stefan Janßen kennt, mutig gegen den klassenhöheren Gegner. Wesentliche Torszenen sprangen dabei jedoch nicht heraus. Stattdessen erspielte sich RWO schrittweise mehr Übergewicht. Moritz Stoppelkamp prüfte Kenneth Hersey mit der ersten nennenswerten Gelegenheit der Partie (26.). Der 38-jährige Routinier stand dann auch erneut im Mittelpunkt. Zunächst bugsierte er die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie (38.) und umkurvte Hersey wenig später nach einem langen Ball und schob zum Doppelschlag ein (40.).

Im zweiten Durchgang versuchte sich der VfB gegen die drohende Niederlage aufzubäumen, RWO ließ aber recht wenig zu. Erst in der Schlussphase wurde es noch einmal heiß, als ausgerechnet Ex-RWO-Spieler Luca Thissen für den späten Anschlusstreffer sorgte (81.). Zu mehr sollte es jedoch nicht reichen, letztlich setzten sich die Kleeblätter verdient durch und ziehen ins Viertelfinale ein.

VfB Homberg – RW Oberhausen 1:2
VfB Homberg: Kenneth Christopher Hersey, Felix Hohmann, Henrik Scheibe, Connor Klossek, Ariyoh Yussuf Ayinla (71. Leon Schütz), Justin Walker, Fabio-Daniel Simoes-Ribeiro, Luca Thissen, Emir Demiri (86. Younes Mouadden), Johann Noubissi Noukumo, Alessio Tafa - Trainer: Stefan Janßen
RW Oberhausen: Kevin Kratzsch, Nico Klaß, Simon Ludwig, Michel Niemeyer, Moritz Stoppelkamp, Eric Babacar Gueye, Luca Schlax, Matona-Glody Ngyombo, Lucas Halangk (75. Elias Demirarslan), Burinyuy Nyuydine (65. Christopher Schepp), Seok-ju Hong (64. Alexander Mühling) - Trainer: Sebastian Gunkel
Schiedsrichter: Marten Kaufels (Nieukerk )
Tore: 0:1 Moritz Stoppelkamp (38.), 0:2 Moritz Stoppelkamp (40.), 1:2 Luca Thissen (81.)

Ansetzungen und Ergebnisse zum Achtel - und Viertelfinale

Achtelfinale
14.10.25 SSVg Velbert - 1. FC Bocholt 0:2
14.10.25 SpVg Schonnebeck - Wuppertaler SV 0:1
15.10.25 1. FC Kleve - SC St. Tönis 1911/20 2:5
15.10.25 Ratingen 04/19 - VfB 03 Hilden 0:2
15.10.25 FC Büderich - SV Blau-Weiß Dingden 2:1
15.10.25 VfL Jüchen-Garzweiler - SV Sonsbeck 1:2
15.10.25 KFC Uerdingen - MSV Duisburg 1:3
15.11.25 VfB Homberg - RW Oberhausen 1:2






Viertelfinale
15.11.25 FC Büderich - Wuppertaler SV 1:0
16.11.25 SV Sonsbeck - MSV Duisburg
19.11.25 SC St. Tönis 1911/20 - VfB 03 Hilden
19.11.25 1. FC Bocholt - RW Oberhausen