2025-12-17T10:26:01.779Z

Allgemeines
– Foto: Sebastian Harbke/Veranstalter

Budenzauber des FC Lindenberg: Der Westallgäuer Hallencup ruft

Zehn Teams, kurze Spielzeit und ein langer Abend am morgigen Montag in der Dreifachturnhalle

Das neue Fußballjahr beginnt im Westallgäu mit einem festen Ritual. Am morgigen Montag, 5. Januar 2026, richtet der FC Lindenberg den Westallgäuer Hallencup aus. In der Dreifachturnhalle in Lindenberg treffen zehn Herrenmannschaften aufeinander, aufgeteilt in zwei Gruppen. Gespielt wird über acht Minuten pro Partie. Der Modus verspricht Tempo, Klarheit und Entscheidungen ohne Umwege – ein Abend, der den Hallenfußball in seiner kompaktesten Form zeigt.

Ein Turnier mit regionaler Verankerung
Der Westallgäuer Hallencup ist ein klassisches Einladungsturnier mit klarer regionaler Handschrift. Vereine aus dem direkten Umfeld kommen zusammen, viele davon mit gewachsenen Rivalitäten und kurzen Wegen. Die Dreifachturnhalle in Lindenberg bildet den Rahmen für einen Abend, an dem es nicht um lange Tabellen, sondern um unmittelbare Wirkung geht. Acht Minuten Spielzeit lassen kaum Raum für taktisches Abtasten – jede Aktion zählt, jedes Tor verändert sofort die Lage.

Zwei Gruppen, klare Wege
Das Teilnehmerfeld ist in zwei Vorrundengruppen eingeteilt. In der Gruppe 1 stehen der TSV Opfenbach, der FC Lindenberg II, der FC Wangen II, der FC Isny und der TSV Ratzenried. Gruppe 2 setzt sich aus dem FV Rot-Weiß Weiler II, dem SV Deuchelried, dem FC Lindenberg, dem SV Maierhöfen/Grünenbach und dem TSV Röthenbach AH zusammen. Innerhalb der Gruppen spielt jeder gegen jeden, bevor die Platzierungsspiele und die K.-o.-Runde folgen.

Gruppe 1: Zweite Mannschaften und eingespielte Strukturen
Die Gruppe 1 vereint zweite Mannschaften und etablierte Teams, die den Hallenfußball aus den Vorjahren kennen. Der FC Lindenberg II tritt vor heimischem Publikum an und bekommt es unter anderem mit dem FC Wangen II zu tun, der ebenfalls mit seiner zweiten Mannschaft vertreten ist. Dazu kommen der FC Isny, der TSV Opfenbach und der TSV Ratzenried. Diese Mischung verspricht Spiele auf Augenhöhe, bei denen die Tagesform und die Effizienz vor dem Tor entscheidend sein werden.

Gruppe 2: Gastgeber im Fokus
In der Gruppe 2 steht der FC Lindenberg mit seiner ersten Mannschaft im Mittelpunkt. Der Gastgeber trifft auf den SV Deuchelried, den SV Maierhöfen/Grünenbach, den FV Rot-Weiß Weiler II und den TSV Röthenbach AH. Die Konstellation verbindet aktive Mannschaften mit erfahrenen Akteuren, was den Charakter dieser Gruppe offen macht. Gerade in kurzen Spielen können Routine und Übersicht den Ausschlag geben.

Der Spielplan: Ein Abend ohne Pausen
Der Turnierabend beginnt um 18 Uhr mit der Partie FC Isny gegen TSV Ratzenried. In schneller Abfolge folgen die Gruppenspiele beider Gruppen. Bis 20:41 Uhr sind alle Vorrundenspiele angesetzt, ehe die entscheidende Phase beginnt.

Der Weg in die Entscheidungsspiele
Nach Abschluss der Gruppenphase folgen die Halbfinals. Um 20:50 Uhr trifft der Sieger der Gruppe 1 auf den Zweiten der Gruppe 2, um 20:58 Uhr spielt der Sieger der Gruppe 2 gegen den Zweiten der Gruppe 1. Parallel dazu werden die Platzierungsspiele ausgetragen: Platz 9, Platz 7 und Platz 5 sorgen dafür, dass jede Mannschaft bis zum Ende im Turnier bleibt und Spielzeit erhält.

Finalblock mit klarer Dramaturgie
Der späte Abend gehört den Platzierungsspielen und dem Finale. Um 21:32 Uhr steht das Spiel um Platz drei an, ehe um 21:41 Uhr das Endspiel angesetzt ist. Acht Minuten entscheiden dann über den Turniersieg. In dieser Phase zählt nicht mehr die Breite des Kaders, sondern die Fähigkeit, in einem kurzen Zeitfenster Ruhe und Präzision zu bewahren.

Mehr als nur Fußball
Neben dem sportlichen Programm gehört auch die Atmosphäre zum Turnier. Der FC Lindenberg sorgt für das leibliche Wohl, die Halle wird zum Treffpunkt für Spieler, Verantwortliche und Zuschauer. Der Hallencup ist damit nicht nur ein Wettbewerb, sondern ein gemeinsamer Start ins Fußballjahr im Westallgäu.

Ein Abend mit klarer Erwartung
Wenn am Montagabend der erste Anstoß erfolgt, beginnt ein Turnier, das keine langen Geschichten braucht. Acht Minuten, ein Ball, zehn Mannschaften – und ein Abend, an dem sich zeigt, wer den Hallenfußball beherrscht. Der Westallgäuer Hallencup steht für Budenzauber in seiner konzentriertesten Form und verspricht genau das, was ein Vorbericht ankündigen darf: Spannung von der ersten bis zur letzten Minute.

Aufrufe: 04.1.2026, 12:00 Uhr
redAutor