Am Sonntagnachmittag um 13:00 Uhr standen sich bei bestem Wetter der FSV Blau-Weiß Mahlsdorf Waldesruh und der BSV Hürtürkel II gegenüber. Die Partie fand auf einem sehr tiefen, rutschigen und für ein Großfeld eher schmalen Rasenplatz statt, der Spieler beider Teams immer wieder vor große Herausforderungen stellte. Die Rutschfestigkeit war trotz des Tragens von Stollenschuhen nur begrenzt gegeben, was das Niveau der Begegnung sichtbar beeinflusste.
Die Gäste aus Berlin - Neukölln starteten mit einem Paukenschlag in die Partie: Bereits in der ersten Spielminute fing ein Verteidiger des BSV einen langen Ball der Mahlsdorfer Defensive ab und beförderte diesen zu Atilla Karatas. Mit einem sehenswerten Diagonalpass fand Karatas seinen Mitspieler Fatih Öner, der sich im Laufduell durchsetzte, alleine vor dem Tor auftauchte und den Ball nach einem Lattentreffer hinter der Linie zum 1:0 unterbracht
Unmittelbar zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Gäste erneut ihre offensive Durchschlagskraft. Ein klug vorgetragener Angriff führte zum zweiten Treffer: Luca Cannata steckte den Ball perfekt auf den gestarteten Fatih Öner, der sich erneut nicht vom Torwart stoppen ließ und souverän zum 2:0 einschob. Von kontrollieren kann jedoch nicht die Rede sein. Hürtürkel tat lediglich das Nötigste, um die Führung und das Spiel über die Zeit zu bringen. Die Gastgeber aus Mahlsdorf nutzten dies, um immer wieder gefährliche Offensivaktionen zu starten, trafen dabei unter anderem den Pfosten, konnten den Rückstand aber nicht mehr verkürzen.
Das Spiel war geprägt von zahlreichen kleineren Fouls und Unterbrechungen. Insbesondere in der zweiten Halbzeit musste der Unparteiische mehrfach eingreifen und Karten verteilen, was dem Spielfluss abträglich war.
BSV Hürtürkel II zeigte an diesem Tag eine allenfalls durchschnittliche Leistung, überzeugte jedoch durch Effektivität vor dem Tor. Trotz einer mäßigen Vorstellung konnten drei Punkte mitgenommen werden, was angesichts der spielerischen Verbesserungsmöglichkeiten als Erfolg gewertet werden kann. Die konzentrierte Defensivarbeit und effiziente Chancenverwertung waren am Ende ausschlaggebend für den 2:0-Auswärtssieg.