2026-05-29T11:52:36.002Z

Allgemeines

Brutaler Fight: Hutthurm bleibt in der Bezirksliga!

Patrick Kaltenecker und Jonas Frank schießen die Liebenow-Mannen zum Klassenerhalt

von Thomas Seidl · Heute, 19:00 Uhr · 0 Leser
Der SV Hutthurm hat die Bezirksliga auf dem letzten Drücker gehalten
Der SV Hutthurm hat die Bezirksliga auf dem letzten Drücker gehalten – Foto: Ziegert

Verlinkte Inhalte

präsentiert von
ZF BKK

Es war kein hochklassiges, aber ein packendes Relegationsduell, das sich der SV Hutthurm und der TV Geisenhausen vor der etwas enttäuschenden Kulisse von 595 Zuschauern in Roßbach lieferten. Am Ende hatte "Huading" knapp mit 2:1 das bessere Ende für sich und bleibt somit definitiv in der Bezirksliga. Die unterlegenen TVler müssen nun dem FC Ergolding die Daumen drücken. Verpasst die Heckner-Truppe den Aufstieg in die Landesliga, steigen die Grün-Gelben in die Kreisliga ab.

Geisenhausen erwischte den besseren Start und wirkte in der Anfangsviertelstunde wacher und präsenter. In der 19. Minute wurde die Bogner-Truppe allerdings kalt erwischt: Patrick Kaltenecker kam nach einer Freistoßlanke von Florian Kaltenecker völlig unbedrängt zum Abschluss und seine perfekt getroffene Direktabnahme landete zum 1:0 in den Maschen. Das Team aus dem Landkreis Landshut zeigte sich aber keineswegs geschockt und spielte weiter forsch nach vorne. Nach einer Ecke erlaubte sich ein Hutthurmer Verteidiger vor dem eigenen Tor ein Handspiel. Schiedsrichter Tim Grunert entschied sofort auf Elfmeter, den Lorenz Obermeier souverän zum 1:1-Ausgleich (34.) verwandelte. Das Duell nahm nun richtig Fahrt auf und nahezu im Minutentakt gab es hüben wie drüben gefährliche Strafraumszenen. Die „Hunderprozentige“ zum 2:1 ließ Patrick Kaltenecker liegen, der eine Unsicherheit von Schlussmann Elias Soffietti nicht ausnutzen konnte und der völlig frei vor dem Keeper das Spielgerät nicht an diesen vorbeibrachte.



Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Einen toll vorgetragenen Angriff schloss Jonas Frank nach Vorarbeit von Adrian Böck eiskalt zum letztlich entscheidenden 2:1 (48.) ab. In der Folgezeit war die Begegnung extrem umkämpft und sehr zerfahren. Geisenhausen probierte zwar alles, aber den TVlern fehlt die Durchschlagskraft. Die Waidler fanden zwar offensiv so gut wie gar nicht mehr satt, warfen sich aber in jeden Ball und kämpften wie die Löwen. Nach 97 Minuten mega-spannenden Minuten pfiff Bayernliga-Schiedsrichter Tim Grunert ab und zeigte unmittelbar nach dem Abpfiff Simon Obermeier vom TV Geisenhausen, der den Referee scheinbar beleidigte, noch Rot.