2026-04-09T03:39:01.720Z

Ligavorschau

»Brustlöser« gegen Flutlicht-Experten: Buch fordert Feucht

Derby-Stimmung im Waldstadion +++ Zeidler wollen Polster ausbauen +++ Bucher Aufwärtstrend soll Relegationsplatz in Reichweite bringen

von Marco Baumgartner · Heute, 11:00 Uhr · 0 Leser
Mit 2:1 gewann der 1. SC Feucht (in schwarz) das Hinspiel gegen den TSV Nürnbegr-Buch
Mit 2:1 gewann der 1. SC Feucht (in schwarz) das Hinspiel gegen den TSV Nürnbegr-Buch – Foto: Sportfoto Zink / D.Marr

Am Freitagabend wird es im Feuchter Waldstadion stimmungsvoll: Der 1. SC Feucht bittet den TSV Nürnberg-Buch zum Derby unter Flutlicht. Während die Gastgeber nach vier Punkten aus den letzten zwei Spielen den Trend bestätigen wollen, reist der TSV Buch mit dem Rückenwind eines beeindruckenden 3:0-Erfolgs gegen den Aufstiegskandidaten Münchberg an.

Blitzstart legte Grundstein im Hinspiel

Die Erinnerung an das erste Aufeinandertreffen der Saison dürfte vor allem den Feuchtern gefallen. Bereits nach wenigen Sekunden schockte Jannik Kiebler (1.) die Bucher Defensive am Wegfeld. Philipp Nutz (27.) erhöhte noch vor der Halbstundenmarke auf 2:0. Trotz des späten Anschlusstreffers durch Tom Jäckel (85.) brachten die Zeidler den 2:1-Sieg über die Zeit – ein Erfolg, der den Buchern damals wehtat und den Grundstein für die aktuelle tabellarische Distanz legte.

Feucht: Mit Demut und Derbyvorfreude

Der SC Feucht scheint pünktlich zur entscheidenden Saisonphase seinen Rhythmus gefunden zu haben. Kapitän Jannik Schneider blickt zufrieden auf die jüngsten Punktgewinne in Erlangen und bei der Quelle zurück: „Mit den 4 Punkten sind wir zufrieden, ja. Nach dem schwierigen Start und lange ohne Sieg nach der Winterpause hat man uns in den Spielen tendenziell eher weniger zugetraut. Dementsprechend sind wir auch mit viel Demut in die beiden Spiele gegangen und umso mehr haben wir uns über die Punkte dann gefreut.“ Vor dem Derby warnt er jedoch vor dem Vorletzten: „Die Mannschaft ist durch die ganzen Transfers im Winter eine andere als im Hinspiel und eher eine unbekannte für mich. Mit dem klaren Sieg jetzt gegen Münchberg haben sie auch gezeigt, dass trotz des aktuellen Tabellenplatzes definitiv mit ihnen zu rechnen ist.“

Buch: Den Schwung vom „Brustlöser“ mitnehmen

Beim TSV Nürnberg-Buch ist der Glaube an die Rettung durch den 3:0-Sieg gegen Münchberg massiv gestiegen. Der sportliche Leiter Martin Siebentritt sieht den Erfolg als Wendepunkt: „Das war für uns auch mal ein bisschen ein Brustlöser, da wir es in den anderen Spiele das oft verpasst haben. Das bringt natürlich ein gewisses Selbstbewusstsein, ein Selbstverständnis wieder zurück, auch solche Spiele ziehen zu können.“ Das Ziel für Freitag ist klar definiert: „Genau so wollen wir auch das Spiel beim 1. SC Feucht angehen. Dass wir von Anfang an präsent sind und dann versuchen, auch wieder was mitzunehmen. Der Relegationsplatz ist für uns jetzt wieder in Reichweite.“

Tabellarische Situation und Personal

Der 1. SC Feucht (Platz 12, 37 Punkte) könnte mit einem Heimsieg den Abstand nach unten massiv vergrößern. Für Buch (Platz 17, 20 Punkte) zählt hingegen jeder Zähler, um den Rückstand auf den Relegationsplatz 16 (Lauterhofen, 21 Punkte) und die davor liegenden Ränge zu verkürzen.

Personalien: Feucht muss definitiv auf Darko Lukic (Adduktorenverletzung) verzichten, hinter Leon Schoen und Jannik Kiebler stehen aufgrund von Trainingsrückstand Fragezeichen. Auf Bucher Seite sind bis dato keine neuen Ausfälle bekannt.

Die weiteren Spiele des 29. Spieltags: