Eine Woche nach der deftigen 1:5-Klatsche daheim gegen Gutenstetten-Steinachgrund – es war die höchste Saisonniederlage – ist Ammerthal auf Wiedergutmachungskurs.
„Wir haben gewisse Sachen klar angesprochen. So etwas wie letzte Woche darf uns nicht passieren“, macht DJK-Trainer Tobias Rösl unmissverständlich klar.
„Daher erwarte ich eine Reaktion meiner Mannschaft, die sich voll auf unsere eigenen Stärken konzentrieren soll.“ Der Gastgeber hat im Saisonverlauf erst zwölf Punkte gesammelt und steht als Absteiger in die Bezirksliga fest. An der Seitenlinie der Oberfranken steht mit
Rüdiger Fuhrmann ein bekannter Mann. Der Luhe-Wildenauer coachte schon die SpVgg Weiden, den ASV Cham oder Etzenricht. Bald ist für Fuhrmann nach drei Jahren allerdings Schluss in Röslau. Noch im alten Jahr hatte der Fußballfachmann seinen Abschied am Saisonende verkündet.
Der DJK Ammerthal kann das alles natürlich herzlich egal sein. Sie will diese Pflichtaufgabe lösen, um die Verfolger-Meute auf Distanz zu halten und einen weitere Schritt Richtung Bayernliga-Rückkehr zu gehen.
„Wir wollen das Spiel in Röslau gewinnen, um weiterhin das große Tor zur Bayernliga offen zu haben“, unterstreicht Rösl und fügt an:
„Es wird nur an uns liegen, darum gibt es keine Ausreden mehr. Es gilt, alle Tugenden, die man benötigt, abzurufen.“ Die Ausfallliste des Landesliga-Ersten umfasst nur die bekannten Langzeitverletzten André Karzmarczyk, Manuel Mutove, Mario Plott, Fabian Helleder und Martin Popp. Routinier Anton Shynder ist einsatzfähig.